Schleuderwettbewerb 2010

Juni 1st, 2010

Nach langen Überlegungen haben wir uns entschieden, den nächsten Schleuderwettbewerb, Abnahme von Schleuderschülergraden auf den Samstag,  31. Juli,  auf der Turmhügelburg Lütjenburg stattfinden zu lassen. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Interessenten bitte Mail an rio (at) romanica.de oder hier auf der Seite das Kontaktformular benutzen.

Jaegoor und Isí

Ottonendarsteller

Mai 7th, 2010

Die Darstellerseite ist endlich fertig geworden! Alle mir momentan bekannten Ottonendarsteller habe ich dort zusammengefaßt. Falls ich jemanden übersehen, vergessen habe (sorry schon mal!): Interessierte ottonenzeitliche oder gar ottonische Gruppen können sich gerne melden. Ich würde mich freuen, sie in unsere Interessengemeinschaft aufnehmen zu dürfen. Für Anfänger ist dort auch der aktuelle Kitguide vom Uhl eingestellt. Hier geht es auf die Seite…

logo010g.jpgEuer Isí

Der Heerbann 2010

April 28th, 2010

Ein schöneres (Darsteller-)Wochenende konnte man sich nicht vorstellen: Ich war auf dem Herrbann in Berlin-Brandenburg und bin schwer beeindruckt was ein Internes Treffen schaffen kann. Es waren insgesamt 530 Teilnehmer vor Ort. Workshops, an denen man sich beteiligen und Neues lernen konnte, waren reichlich vorhanden. Ich habe einen Böttcherkurs gemacht und Andreas war auch noch fleißiger. Er hat noch einen Schmiedekurs belegt. Die Kämpfer (z.B. unsere Liudolfinger Mannen) waren schwer am Schuften und mit sehr viel Freude dabei. Das Bild, das mir in Erinnerung bleiben wird, ist,  als sie zuletzt auf einander zu stürmten und alle Waffen fallen ließen und sich knuddelten. Ich war auch sehr von manchen Darstellern beeindruckt: Mit welcher Toleranz sie dort miteinander umgingen.

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Das hat es für uns zu einer sehr angenehmen Veranstaltung gemacht.  Ich möchte nächstes Jahr wieder hin.
Wir haben dort viele Freunde und Bekannte wiedergetroffen.

Wir hatten eigentlich bereits beim diesjährigen Heerbann bereits vor, ein ottonisches Lager mit möglichst vielen Ottonendarstellern zu organisieren. Das hat leider aus unterschiedlichen Gründen nicht geklappt. Ich möchte gern versuchen, diesen “Ottonenteil” des Heerbanns im nächsten Jahr noch einmal zu planen. Vielleicht haben dann mehr von uns Zeit und Lust.

Weitere Fotos vom Fotofloh,  Videos vom Schwertorden bei Youtube.logo010g.jpgEuer Maic

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Was ist die Ottonenzeit ?

April 21st, 2010

Die Ottonenzeit ist eine Interessengemeinschaft für Lebendige Geschichte und historische Darstellung.  Als kleine Selbstdarstellung und vielleicht auch zum Nachdenken bitte hier weiterlesen….
logo010g.jpg  Bis bald, der Isí

Auf zum Heerbann

März 31st, 2010

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Der IV. Heerbann 2010 findet am 24-25.04.2010 in Bruchmühle bei Berlin statt.

Von uns werden teilnehmen:

Ich hoffe, es wird ein so schönes Treffen wie im vorherigen Jahr. Diesmal ist sogar für abendliche Erholung bei angenehmer Plantscherei gedacht, denn die Zuberwölfin stellt ihre Badezuber auf. Viel Spass nicht nur beim Baden …

Vom Schleudern noch folgendes. Die Reise von Jaegoor verlief sehr erfolgreich. Die Kollegen auf dem Balearen haben sogar einen kleinen Bericht verfaßt, wer des balearischen Katalanisch mächtig ist, hier bitte weiterlesen…

Außerdem gibt es Jaegoors erstes Schleuderervideo bei Youtube…

logo010g.jpg  Bis bald und frohe Ostern, der Isí

Schleuderer auf den Balearen

März 17th, 2010

slinger9.jpgUnser Jaegoor befindet sich als Delegation (sozusagen) momentan auf den balearischen Inseln und ist dort sehr herzlich aufgenommen worden, wie er mir berichtete. Er schleudert jeden Tag und freut sich besonders auf Menorca mit dem amtierenden Meister mal eine schleudern zu dürfen. Gute Erholung und beim Schleudern auf den Heimatinseln aller Schleuderer viel, viel Erfolg. Den Kollegen von http://www.tirdefona.org ganz herzliche Grüße.

 

Saludos Cordiales de Isí

Winterklausur - Rückschau

Februar 1st, 2010

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Lindstedt, ein kleines Dorf in der Altmark war unser Treffpunkt für die erste Winterklausur der Ottonenzeit und Freunden, sowie dem Verein um Ulf Frommhagen, der sich um eine Restaurierung des Gutshof von Lindstedt und um eine Rekonstruktion der Turmhügelburg dort bemüht. Über eine verschneite Landstraße kämpften wir uns bis Lindstedt, kamen einigermaßen pünktlich und fanden auch den Gutshof am Rande des Dorfes gut. Mit dem Gemeindehaus wurde uns eine einfache, aber warme Unterkunft für das Wochenende zur Verfügung gestellt. Ganz herzlichen Dank deswegen an unsere Gastgeber. Es dauerte durch den Schnee etwas, bis alle eintrafen und so verlebten wir einen Schneeabend mit Kennenlernen und Wiederkennenlernen. An Wulflongbow vielen Dank für die Freitagabendverpflegung!

Erst am Samstag begann das eigentliche Klausurprogramm mit der Begrüßung durch Maic von Huginn. Der Vormittag war der Innenschau und Reflektion gewidmet. Kurz gefasst: Was machen wir da eigentlich ? Es wurden Verbesserungen für den Kitguide Ottonik angesprochen. So kam der Vorschlag, Fotobeispiele von z.B. bestehenden ottonischen Darstellung neben historischen Abb. zu stellen, um zu zeigten, so könnte eine Rekonstruktion in der Praxis aussehen. Ein Austausch fand über Motivation der Darstellung und die Probleme der Vermittlung der Darstellung statt. Die Hemmschwelle, die in der Öffentlichkeit angesichts der historischen Darstellung vorhanden ist, haben wir sich alle bereits erleben können. Und will das Publikum wirklich nur aktionreiche Veranstaltungen? Jemand brauchte es mitten in der Diskussion auf dem Punkt: Was wir machen ist eine Gradwanderung zwischen Hofnarr und Ritter. Ist die Publikumsarbeit wirklich das Nonplusultra? Veranstaltungen wie der Heerbann in Berlin-Brandenburg ziehen viele, viele Darsteller (444 im Jahr 2009) jedes Jahr, die ganz ohne Publikum Training, Workshops und Begegnung erleben. Woran liegt der Reiz der internen Veranstaltung? Dabei kann es auch praktische Gründe haben, die Öffentlichkeit nicht dabei zu haben: Die Organisation einer internen Veranstaltung reduziert den Aufwand erheblich. Am Ende kamen die Problematik “Verein” dran. Dieser bietet organisatorische und finanzielle Vorteile, stellt u.a. die Geschäftsfähigkeit einer Interessengemeinschaft her. Menschliche Dinge sollte man locker angehen, auch wenn es denen, an denen als Vorstände Ansprüche und Forderungen herangetragen werden, schwer fällt.

Am Nachmittag stellte Ulf Frommhagen das Projekt “Turmhügelburg Lindstedt” vor.  Eine Datierung des jetzt vorhandenen Gutsensemble wird dadurch nicht leichter, da durch die amerikanischen Besatzungstruppen das gesamte Gutsarchiv verbrannt wurde. Anscheinend gab es aber zwei Adelsgeschlechter, die man als v. Lindstedt bezeichnen kann. Das erste Geschlecht zog auf Druck der Askanier berklausur2eits 1250 in Richtung Pommern ab. Das zweite Geschlecht, ursprünglich v. Sondersleben, dann v. Lindstedt, errichteten das 1705 erneuerte Gutshaus, das 1886 endgültig in bürgerliche Hand fiel. Bei einem Rundgang über das Gelände bekamen wir den alten Turmhügel gezeigt. Hier ist nicht klar, ob sich darauf ein Holzturm oder wahrscheinlicher in der Gegend ein Steinturm befand. Eine mögliche Rekonstruktion wird sich aber nicht am Originalstandort, sondern auf den Wiesen daneben befinden.

Der zweite Nachmittagsvortrag entführte uns zu den Burgen der Kreuzfahrerzeit in Syrien, Jordanien und Israel. Trotz der Tücken der Technik (leider funktionierte der Beamer nicht) bekamen wir ein sehr eindrucksvolles und (fast) vollständiges Bild der Burgen dort.  Besonders freuten wir uns über einen Eindruck der Burg von Schaizar, die wir aus der Autobiografie von Usama ibn Munquid kennen. Für den Vortrag bedanken wir uns bei Odo von Crain von den Templern in Berlin.

Das Abendprogramm bestand aus der praktischen Vorführung der frühmittelalterlichen Küche. Ein kleines Team hatte den Nachmittag (allerdings in einer modernen Küche) für uns gekocht und am Abend wurde als erster Gang eine stärkende Brühe, als zweiter Gang gefülltes Huhn mit zweierlei Wintergemüse, Kohl mit Speck oder Zwiebeln mit Honig, und als Nachtisch Bratäpfel mit Mandel oder Rosinen serviert.  Die klausur3Erklärung in Form eines kleinen Vortrag folgte am Sonntagmorgen: Dabei stellte es sich heraus, dass die Aussage, es gebe keine frühmittelalterlichen Vorlagen oder Rezepte zur Ernährung nicht richtig ist. Neben den Capitulares Karls des Großen und dem Lorscher Arzneibuch ist auch Apicius Kochbuch als Leitfaden für eine frühmittelalterliche oder ottonische Küche verwendbar. Die frühsten uns bekannten Exemplare sind aus dem 9. Jahrhundert und große Verbreitung erfuhren seine Rezepte durch die Küche der Äbte der großen Kloster, die separat von den Küchen der Klöster existierte, da hier auch Gäste und Besucher der Klöster verköstigt wurden, wie Annette von der Ottonenzeit und Maic von Huginn zusammen ausführten. Im Anschluss an diesen Vortrag wurde die Winterklausur 2010 der Ottonenzeit geschlossen. Ganz herzlichen Dank bei allen Teilnehmern. Einer Wiederholung steht meiner Meinung nach nichts im Weg. Ich würde mich freuen, wenn wir dafür wieder eine ähnlich große Teilnehmerzahl bekommen würden.

Euer To.

Beteiligte Gruppen und Vereine: 

Winterklausur

Januar 20th, 2010

Jetzt startet auch endlich die Ottonenzeit wieder ins Jahr. In unserem Forum findet nach wie vor guter Austausch statt. Darüber freue ich mich sehr. Immerhin geht das Projekt Ottonenzeit nun ins 10 Jahr. Das ist schon einen kleinen unauthentischen Sekt wert.

Austausch wird auch in Lindstedt bei unserer Winterklausur stattfinden. Programm und Informationen dazu finden sich hier … Ich bitte um Verständnis, dass nicht jeder spontan dort teilnehmen kann, da eine interne Veranstaltung, bitte vorher anmelden, wenn Interesse besteht.

Das große ottonische Event wird dieses Jahr in Bayern stattfinden und vom Uhl organisiert. Inzwischen gibt es das  das Festprogramm zu 1000 Jahre Weilheim auch als *.pdf im Internet anzuschauen. Das Ottonenlager wird nur ein Programmpunkt sein, für uns selbstverständlich der Wichtigste, hier mehr zu Weilheim…

Herzliche Grüße aus der Ottonenzeit Euer To.

Zeitleisten

Dezember 8th, 2009

Salve,

die Zeitleiste ist noch einmal umgezogen:

http://blog.ottonenzeit.de/die-ottonenzeit

Dadurch kann ich viel schneller Korr. vornehmen. Außerdem habe ich eine weitere Zeitleiste angehängt, die das Verhältnis Slawen und Ottonen betrifft:

http://blog.ottonenzeit.de/die-ottonenzeit/ottonen-und-slawen-von-890-bis-1025

Viel Spass beim Lesen !

Euer To.

Schleuderer-Kontakte

November 27th, 2009

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Quelle der Abb.: FEDERACIÓ BALEAR DE TIR DE FONA

Wie anerkannt das Schleudern in anderen Ländern ist, zeigt obige Briefmarke der spanischen Post, die das Schleudern zu einer Serie mit traditionellen Spielen und Sportarten mit aufgeführt hat. Das freut uns sehr und macht uns Hoffnung, dass sich das Schleudern auch in unseren Breiten zu mehr als einem Spaß für Historische Darsteller entwickelt.

Es war eine Idee vom Jaegoor: Wir wollten einen Kontakt mit den balearischen Schleuderern aufnehmen, die in der balearischen Schleudererförderation mit Sitz in Palma de Mallorca organisiert sind. Tatsächlich erhielten wir Rückantwort und die herzliche Einladung, uns bei Gelegenheit einmal an einem Wettbewerb auf den Balearen zu beteiligen.

Hier die Adresse unseres balearischen Schleuderer-Partners …. http://www.tirdefona.org/. Wir hoffen, die Zusammenarbeit weiter ausbauen zu können. Wir treffen uns auf den Balearen!

 Euer To.