Wilhaim 2014

DSCF0444Wilhaim 2010 an der Ammer (Weilheim) liegt schon 4 Jahre zurück, ich berichtete an dieser Stelle … über das Ottonenlager mit Zugspitzblick. Lange haben wir darauf gewartet, nun besetzen die Ottonen wieder die Ufer der Ammer:

Willhaim 1014 findet vom 25. bis 27. Juli 2014 statt

Weitere Informationen gibt es hier: Besucherinfos *** Infos für Schulen und Kitas *** Infos für Darsteller ***

Leider werde ich dieses Jahr nicht persönlich hinfahren können und hoffe deswegen auf gute Vertretung durch befreundete Ottonen und Vereinsmitglieder. Ich kann es nur empfehlen. Wilhaim 2010 ist mir als schöne Veranstaltung noch sehr lange im Gedächtnis geblieben.

Viel Spaß allen, ob als Besucher oder als Darsteller.

Euer Isí

Augsburger Ottonenlager

Augsburger Ottonenlager

Ottonenlager in Langenneufnach (Bärenbachzeltplatz) bei Augsburg

Nach dem großen Ottonenlager in Weilheim 2010 und einem kleineren Ottonentreffen 2011 auf der Lütjenburg fand in diesem Jahr im Mai ein lange geplantes Ottonenlager bei Augsburg statt.

Es ist Frühlingsanfang im Jahre des Herren 1012, der erste Markt im Jahr zieht viele Menschen nach Augsburg. In der Nähe der Stadt treffen und lagern die unterschiedlichsten Menschen auf dem Weg zum Markt. Neben dem alltäglichen Lagerleben wird die Ausrüstung ausgebessert und Waren werden für den Verkauf vorbereitet. Auch Bewaffnete und Reisende kommen aus unterschiedlichsten Gründen in die Bischofsstadt.  Es ist wirklich nur eine kleine Reisegruppe, die sich am Bärenbach in der Nähe von Augsburg zusammenfand: Ein Miles mit Frau und Kindern, ein Händler aus Birka, ein Adliger mit Knecht, zu dessen Schutz der Miles mitreist, eine ottonische Stiftsdame, ein Jäger mit Frau und ein Gutsherr mit Frau, der einige Zeit in Diensten eines jüdischen Sklavenhändlers stand und von ihm ein arabisches Reisezelt (Jaima) erworben hat. Ein Sonnensegel wird aufgespannt und die Reisenden ruhen sich zwei Tage aus, bevor sie zum Markt nach Augsburg weiterziehen.

Soweit die Geschichte für unser Lager. Am Anfang stand etwas die Enttäuschung. Wir hatten mehr Darsteller und mehr Besucher erwartet. Doch sind wir nicht sehr viele ottonische Darsteller (oder ähnliches) und es ist klar, dass nicht jeder an jeden Termin kommen kann. Manchmal kommt auch spontan etwas Wichtiges dazwischen. Für die „Nordschiene“ ist die Anfahrt zudem sehr, sehr weit. Was die Besucher betrifft: Je weiter ein Lager von einer größeren Stadt entfernt ist, desto mehr Werbeaufwand muss betrieben werden, um Interessierte anzulocken. Wenn es ein ehrenamtliches Projekt wie dieses Ottonenlager ist, stellt sich von Beginn an die Frage, ob sich ein solcher Aufwand dann überhaupt lohnt und nicht von vornherein ein Privatlager zu planen ist, bei dem wir uns natürlich über jeden spontanen Besucher genauso freuen. So hatten wir nur wenige, aber sehr interessierte Besucher, die auch lange blieben und am nächsten Tag wiederkamen. Vom geplanten Programm haben wir immerhin eine abgespeckte Version geliefert.

Wir haben uns als Reisende tatsächlich ausgeruht. Es war ein schönes verlängertes Wochenende mit Erfahrungsaustausch mit ottonischen Darstellern. Wir führten Handarbeiten und Handwerk aus, probten Bögen und Schleudern und den Kampf mit Schild und Speer. Dazu gehörte auch ein Beschusstest auf eine genietete Kettenhaube. Viele von uns sehen sich oft nur einmal im Jahr und da ist diese Gelegenheit auch immer ein Treffen unter alten Freunden. Ganz klar! Für die gute Essens- und Getränkeversorgung ergehen viele, viele Pluspunkte an die Orga. Ebenso für den Platz und überhaupt für die Organisation. Ja, und am Ende vielen Dank an diejenigen, die uns so lieb bekochten!

Perspektiven für weiteres ottonisches Engagement für Augsburg und Königsbrunn wurden auch ausgelotet. Ein nächstes Ottonenlager im Süden könnte z.B. beim Lechfeldschlachtpavillon stattfinden. Dazu müßten Gespräche mit der Stadt und den Gruppen vor Ort geführt werden. Es ist auch noch nicht raus, ob unser Wilderich die Organisation ein weiteres Mal übernehmen möchte. Darüber wird noch zu reden sein. Wir verließen den Bärenbachplatz mit vielen traurigen Gefühlen und der schönen Erinnerung an drei Nächten und über zwei Tagen in der Ottonenzeit.

Ganz viele Fotos von dem Treffen gibt es hier ….

Euer Isí

Banner und Neues aus Augsburg

Was für ein Zufall, auch Markus von tribur.de interessiert sich gerade für Banner und hat einen Text dazu in seinem Blog zusammengestellt, könnt hier ausführlich nachlesen:

http://www.tribur.de/blog/?p=20058

Nachrichten gibt es auch aus Augsburg. Wilderich hat drei Flyer zusammengestellt:  Einladung, Flyer Augsburg, Programm für die Darsteller

Mehr dazu gibt es bei den Terminen.

Euer Isí

Flyer für das Ottonenlager in Augsburg

Wie aus den Terminen zu ersehen ist, machen wir im Mai neben dem Heerbann auch ein Ottonenlager in Augsburg. Unser Organisator Wilderich hat dafür sogar einen  Flyer erstellt. Wir haben, wie daraus zu ersehen ist, am 18. Mai Besuchstag. Interessierte Gäste können gerne kommen, schauen was wir machen und wie Handwerk und Alltag in der Ottonenzeit aussah bzw. wie unsere Rekonstruktionen ausschauen.

Was fällt mir gleich zu Augsburg noch ein? Natürlich, der 10. Aug. 955 als Datum der siegreichen Schlacht von Otto I. gegen die Ungarn. Im Foyer im Rathaus von Königsbrunn auf dem Lechfeld ist nun ein Diorama mit über 7500 Zinnfiguren aufgestellt worden.  Hier ein Blick darauf:

Lechfeldschlacht

Herzlichen Glückwunsch an Martin Sauter, der mit großer Arbeit, Recherche und riesigen Zeitaufwand dieses Diorama geschaffen hat. Unser Wilderrich war bei der Präsentation am 24. Februar dabei und berichtete, dass die eine oder andere Figur nicht ganz dem 10. Jahrhundert entspricht, so sind Dreieck- und Normanenschilde zu sehen, aber dieser riesigen Visualisierung dennoch großen Respekt zu zollen ist . Ihm stellte sich allerdings die Frage, ob die Schlacht wirklich so stattgefunden hat. Aber das ist erst gänzlich zu beantworten, wenn tatsächlich Schlachtfeldfunde gemacht werden, was bisher nicht der Fall war. Die Präsentation mit Licht, Dias und Ton ist sehr gelungen! Schade fand Wilderrich, dass es einen geschlossenen Schaukasten gab, um den man nicht herumgehen konnte, was bei 26 qm evt. sinnvoll gewesen wäre.

Es fiel natürlich auf, dass die Herren Politiker so etwas gerne zur Repräsentation nutzen und man Ihnen Interesse am Thema kaum abnimmt. Leider haben wir uns an so etwas schon gewöhnt!  Wie soll es weiter gehen mit der Lechfeldschlacht und Königsbrunn? Lange ist von einem eigenen Museum geredet worden. Nun hat mir Herr Moritz vom Kulturbüro gesagt, dass es wohl einen Pavillon für das Diorama und weiteren zwei Teilen davon geben wird. Unseren Vorschlag, im Pavillon auch Alltagsleben zu präsentieren, fand bislang noch keine Resonanz. Im Gespräch ist auch ein Deutsch-Ungarisches Begegnungszentrum. Wie man allerdings etwas von nationaler Bedeutung mit regionalen Möglichkeiten fertigbringen möchte, ist mir noch unerklärlich. Ein Blick zum Geschichtspark Bärnau-Tachov oder zur geplanten Klosterstadt Meßkirch zeigt, wie es vielleicht gehen könnte. Als Negativbeispiel wäre ein anderer ottonischer Ort, nämlich Quedlinburg  zu nennen, dort tritt man zum Thema schon jahrelang auf der Stelle, immerhin sind dort mit ottonischer Bausubstanz und Domschatz auf andere Weise die Geschichte erlebbar zu machen. Königsbrunn hat dergleichen nicht zu bieten. Hier muß man sich schon etwas auf die Hinterfüße stellen…

… denkt jedenfalls Euer Isí

Wilhaim 1010 (3)

und Diverses: Unter http://chronico.de/erleben/menschenorte/0000553/ steht mein Bericht zu Wilhaim 1010. Darum brauche ich hier gar nicht so viel zu sagen.

Seit Wilhaim können wir auch die Stiftsfrau Harlindia in unserem Verein begrüßen. Leider ist Ihre Internet-Seite im Moment abgestürzt und sie muss sich mit dem Blog Harlindia en vivo behelfen. Ist doch auch schön! Wir kennen Harlindia schon seit Jahren und freuen uns, dass wir jetzt enger zusammen arbeiten können.

harlindia.jpg

 Die Stiftsfrau Harlindia

Etwas Neues gibt es auch von den Schleuderern: Der nächste Wettbewerb wird im Nov. sein (noch unbestätigt) und es gibt jetzt eine deutschsprachige Schleudererseite. Die heißt Funda mittere und diese findet ihr hier ... oder im Blogroll.

Das war es für heute erst einmal. Bald muss ich mich an die Fotos von Wilhaim 1010 machen.

Euer Isí

Wilhaim 1010 (2)

Wir sind jetzt etwas ausgeruht und trauern Wilhaim hinterher. Weitere Galerien und Berichte füge ich noch an:

http://www.kreisbote.de/lokal_nachrichten/weilheim-schongau-kreis ….

und mein Favorit momentan von der Orga. selbst:

http://www.wilhaim.de/bildergalerie/wilhaim-1010-vom-17-19-09-2010-in-weilheim

Mein Bericht in Chronico wird wohl erst frühestens Montag erscheinen, deshalb bitte ich noch um etwas Geduld. Hier noch ein schönes Gruppenbild von unserer Gemeinschaft von drei Zelten am linken hinteren Lagerrand (von links nach rechts): Icke selbst, Annette, Elke, Jürgen und Heidi. War sehr schön mit Euch zusammen!

Gruppenbild

Foto von Michael Foisner

Wilhaim 1010

zelt.jpg

Wir sind gerade von Weilheim zurückgekommen. Das Lager Wilhaim 1010 ist beendet. Alleine 7 Leute von der Lebendigen Geschichte e.V. (Ottonenzeit) waren dabei. Weitere Gruppen waren das FFC, die Dorrenberger, eine franz. Gruppe und die  Bajuwaren von Kirchheim, letztere als eigene regionale Zeitschiene. Es war kein allzu großes Lager, aber ein sehr schönes. Wir haben die Tage sehr genossen. Ein Bericht wird jetzt noch zu schreiben sein. Erste Fotos gibt es bereits hier…

Euer Isí