Archive for September, 2010

Holzlasur leicht gemacht

Dienstag, September 28th, 2010

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Weilheim hat mich  an meine unfertigen Schachfiguren erinnert, an denen ich seit Jahren schnitze. Annette erbarmte  sich bereits in Lütjenburg und stellte das Spielfeld als gesticktes Stoffstück fertig. In Weilheim kam ein Beutelchen nach dem Vorbild aus dem Schachbuch (allerdings 13. Jhd.) dazu. Das würde zusammen mit meinen kleinen Schachfiguren aus Buchenholz geschnitzt ein schönes mitnehmbares Lagerschachspiel ergeben. In Weilheim fand es Anklang trotz des unfertigen Zustandes. Denn es mussten nicht nur die Figuren noch einmal sauber abgeschliffen, sondern die schwarzen Figuren auch ihre Farbe erhalten. Die weißen Figuren sollten ihren natürlichen Holzton behalten.

Heinrich, unser Nachbar, erzählte mir dazu folgende Geschichte: In seinem griechischen Ferienhaus war er am Basteln und wollte die Holzarbeit mit einer Holzlasur versehen. Allerdings gab es weit und breit keinen Baumarkt in der Nähe, wie von Zuhause gewöhnt. Was tun? Er fragte einen Nachbarn und er verwies ihn auf einen alten Mann, der seine Lasur selbst herstellte. So soll es schon jahrhundertelang zumindest in Griechenland gemacht worden sein:

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Walnussschalen, also die grüne Haut, die die Nuss umgibt, aufsammeln und trocknen lassen. Sind trockene Schalen bereits vorhanden, ganz nach Mengenbedarf in Topf mit Wasser kochen lassen, bis die Schalen zu einem braunen matschigen Brei geworden sind. In diesem Breizustand abseien und die fertige Lasur in einem Gefäß auffangen. Abkühlen lassen und sofort auftragen. Reste bald verbrauchen oder durch Einfrieren oder Einkochen konservieren, da lt. Heinrich ansonsten die Gefahr des Schimmelbefalls besteht.

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So sahen meine Schachfiguren nach dem ersten Auftragen aus. Dabei habe ich die Figuren gleich mit in den Topf geworfen. Der Farbeindruck nach dem zweiten Auftragen der Lasur ist ganz oben zu sehen.

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Das ging bei hartem Buchenholz ganz gut. Bei weichem Holz, siehe oben Verzierung unseres Pfostenbettes, muss der Auftrag etwas vorsichtiger erfolgen, sonst zieht die Lasur zu stark in das Holz ein (wie oben auch zu sehen). Ansonsten ergibt es auch hier einen schönen Braunton.

Eine zweite Verwertung der Lasur ergab sich als Wallnuss-Tinte für die Feder. Das Schreiben damit soll lichtecht sein und ergibt ein schönes altertümliches Schriftbild. Evt. zu diesem Zweck noch weiter andicken. Für Tagebucheinträge und Briefe ideal, aber beim kreativen Schreiben bevorzuge ich doch die schnelle moderne Feder… mit der ich fliegen kann.

Euer Isí

Wilhaim 1010 (2)

Freitag, September 24th, 2010

Wir sind jetzt etwas ausgeruht und trauern Wilhaim hinterher. Weitere Galerien und Berichte füge ich noch an:

http://www.kreisbote.de/lokal_nachrichten/weilheim-schongau-kreis ….

und mein Favorit momentan von der Orga. selbst:

http://www.wilhaim.de/bildergalerie/wilhaim-1010-vom-17-19-09-2010-in-weilheim

Mein Bericht in Chronico wird wohl erst frühestens Montag erscheinen, deshalb bitte ich noch um etwas Geduld. Hier noch ein schönes Gruppenbild von unserer Gemeinschaft von drei Zelten am linken hinteren Lagerrand (von links nach rechts): Icke selbst, Annette, Elke, Jürgen und Heidi. War sehr schön mit Euch zusammen!

Gruppenbild

Foto von Michael Foisner

Wilhaim 1010

Dienstag, September 21st, 2010

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Wir sind gerade von Weilheim zurückgekommen. Das Lager Wilhaim 1010 ist beendet. Alleine 7 Leute von der Lebendigen Geschichte e.V. (Ottonenzeit) waren dabei. Weitere Gruppen waren das FFC, die Dorrenberger, eine franz. Gruppe und die  Bajuwaren von Kirchheim, letztere als eigene regionale Zeitschiene. Es war kein allzu großes Lager, aber ein sehr schönes. Wir haben die Tage sehr genossen. Ein Bericht wird jetzt noch zu schreiben sein. Erste Fotos gibt es bereits hier…

Euer Isí

Weilheim 1010, Vorbereitung

Montag, September 6th, 2010

Weilheim 1010Jetzt läuft schon alles auf die Vorbereitung zu Weilheim 1010 hinaus. Da gibt es noch einiges zu tun. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich, viele Ottonen wiederzusehen. Da hat sich einiges getan in wenigen Jahren. Das ist nicht zuletzt auch den Uhls zu verdanken. Aber auch allen anderen, die miteinander geschafft und nicht gegeneinander gearbeitet haben. Das müssen wir nämlich nicht mehr haben!

Und jetzt ist es soweit. Ich erinnere mich noch genau, wie Kerstin Uhl davon geredet hat, dass sie 2010 ein ottonisches Lager in Weilheim hat machen wollen. Am Rande haben wir mitbekommen, welche Schwierigkeiten es dabei gab. Aber jetzt ist es soweit. Wir freuen uns schon!

Aber vorher: Noch einige Hinweise vom Uhl zur Veranstaltung:

Ich wünsche allen viel Spass bei der Vorbereitung und auf baldiges Wiedersehen.

Euer Isí