Winterklausur, Termine und Schleudererecke

Jetzt steht es fest, wir werden mit Vereinsleuten und Freunden eine Winterklausur abhalten.  Hier dazu mehr …

Weitere Termine und Veranstaltungen wurden von mir ergänzt. Der Höhepunkt und Abschluss wird sicher das Fest in Weilheim werden, hier zu den Terminen …

Einiges an der alten Ottonenzeit wird jetzt wieder umgebaut und hier in den Blog verlagert, dazu gehören die Schleudererecke, die Vorstellung unserer Darstellerfreunde und Vorstellung von ottonischen Orten. Aber gemach.  Das ottonische Reich ist auch nicht in einer Nacht entstanden…

Bis es wieder Tag wird, Euer To.

Forum, Schleuderer-Wettbewerbsergebnisse und Tilleda

Ich muss schon sagen: Ich bin jetzt sehr erleichtert, denn unser Forum geht wieder. Zwar sind die alten Einträge futsch und wir mussten umziehen. (Danke Ajax für die Hilfe). Aber ab jetzt kann wieder diskutiert werden. Hauptsächlich natürlich über die Ottonenzeit. Das Forum ist hier zu erreichen…

Die Schleudererecke wächst auch ständig. Ich habe jetzt unsere Wettbewerbsergebnisse vom 30. Mai eingestellt. Dazu sollen noch Fotos kommen, die es noch etwas verdeutlichen. Hier sind schon mal die Ergebnisse…

Ich wollte eigentlich nichts mehr dazu sagen, aber anscheinend ist es doch noch nicht überall durchgedrungen. Nach Ausladungen durch den Pfalzarchäologen (telefonisch) und den Bürgermeister (schriftlich) engagieren wir uns nicht mehr auf dem Gelände in Tilleda. Dazu gibt es Beschlüsse des Vorstands, die durch die Mitgliederversammlung entlastet und gedeckt worden sind. Eine kritische Bewertung der Anlage hat damit übrigens nichts zu tun, denn die wurde von mir bereits im Frühjahr 2008 geschrieben und in korr. Form erst jetzt mit Abstand, den ich wirklich brauchte, veröffentlich. Hier zu lesen… Vielleicht hat der eine oder andere noch etwas dazu beizutragen.

Darüber würde ich mich freuen. Euer Isí

Der Mai ist vorbei …

Der Mai ist vorbei und unser Forum ist immer noch nicht wieder aktiv. Immerhin hat es jetzt aber eine neue Adresse: Forum Ottonenzeit. Ich hoffe, dass wir dort bald wieder diskutieren können.

Sehr schön war am Anfang des Monats die Museumsnacht in Memleben:
Zwei Ottonen auf dem Weg durch das Klosterareal, geheimnisvolle Geschichten in der Krypta und viele, viele Teelichter und Fackeln setzten das Kloster Memleben in mystisches Licht. Eine nächtliche Führung rundete diese besondere Veranstaltung ab. (Von der Kloster-Webseite)
Eine Zusammenarbeit, die wir sicher bei Gelegenheit fortsetzen werden. Memleben ist ein für die Ottonenzeit wichtiger Ort und bietet sich als kleines interessantes Museum für einen Besuch an.

Die Schleudererecke wurde begonnen und wird in den nächsten Tagen fortgesetzt. Nach dem Erfolg auf dem Workshop beim Heerbann Berlin-Brandenburg möchten wir unsere Bemühungen in dieser Richtung fortsetzen, d.h. weitere Workshops und Schleuderertermine in Zukunft anbieten.

Einen kleinen internen Wettbewerb gab es deswegen zu Pfingsten wieder in der Heide nahe Celle. Die Ergebnisse zeigten uns, dass noch es noch eine Menge zu üben und zu trainieren gibt. Aber auch der erste Schülergrad (gelb) war zu vergeben, nämlich an unseren Jaegoor (Siehe Regeln/Schülergrade). Herzlichen Glückwunsch. Wir anderen schaffen es sicher auch bald.

Euer Torsten

Heerbann in Berlin-Brandenburg

Wie soll ich meine Eindrücke vom Heerbann in Berlin Brandenburg schildern ? Es war ein berlin-brandenburgisches Treffen, dass wurde auch schon durch die Dominanz des dementsprechenden Dialektes klar, aber es waren auch viele Gruppen aus angrenzenden Bundesländern da. Als Orga. fungierten Odo und seine Berliner Templer. Sie haben eine Supersache hingelegt.  Laut Aussagen von Odo waren über400 Teilnehmer da.  Überfüllt wirkte es dennoch nicht. Es war genug (schöner) Platz für alle zum Lagern da und es blieb dennoch genug Raum für eine „Arena“ und mehr. Der Sanitärbereich bestand aus Dixies und Gartenschläuchen: o.k, kann mal mit leben. Es gab keine Besucher, jedenfalls nicht off., und das war durchaus so gewollt. Es war ein internes Lager. Wer sich dennoch dorthin verirrte, wurde aber anscheinend auch nicht rausgeworfen.  Auf den Fotos ist das Fehlen von Besuchern auf jeden Fall wohltuend zu bemerken.  Ich hatte bislang immer große Vorurteile gegen interne Lager,  aber die sind hier fast restlos vom Tisch gewischt worden. Und die Teilnehmerzahl spricht immerhin auch Bände!

Ein Grund (zusätzlich zur Begegnung und dem gegenseitigen Kennenlernen) waren die Workshops. Hier war natürlich der Schwerpunkt das Training und die Kämpferei. Aber auch Jaegoors Schleudererworkshop (Flechten und Schleuderschießen) war gut besucht. Wir waren erstaunt, wie lange die Teilnehmer an der Sache dran blieben. Über den Besuch der anderen Workshops bin ich nicht informiert.  Auf der Heerbannseite sind sie alle noch aufgeführt.

Ach ja, die Schlacht: Es war das Training zum Teil interessanter zu beobachten als das anschließende Gefecht. Woran es lag, dass die „rote“ Wikiseite stets gewonnen hat, kann ich jetzt nicht genau sagen. Es gab da wohl einige Bogenschützen und Speerwerfer und sie waren insgesamt wohl auch mehr, was sich an den Flanken der Schildwälle bemerkbar machte. Es war bald langweilig zuzuschauen, den Jungs (und Mädels) hat es allerdings sichtbar Spaß gemacht. Und das ist das Wichtigste! Nächstes Jahr sollten wir uns als Schleuderer mit anmelden.

„Unser Zelt“ lag in der „Rue de Odo“, verkehrsgünstig. Der Heerbann nahm mich durch die Unaufgeregtheit und Gelassenheit der Teilnehmer, der guten Orga. von Odo, der tollen Stimmung und dem schönen Gelände (für die Strommasten kann keiner was) für sich ein.  Es war eine tolle VA und eine gute Gelegenheit für unseren Verein, etwas zu machen.

Meine Fotos vom Heerbann

Die Fotos vom Fotofloh

Ulis Fotos

Ein Video von der Schlacht

Euer Torsten

Schleudererwochenende

Das interne Wochenende der Schleuderer in der Heide lief sehr angenehm und erfolgreich. Zwar konnten wir wegen dem Regenwetter nur am Sonntag schleudern, aber dafür konnten wir das erste Mal das vom Jaegoor gefertigte Ziel nach den für Deutschland modifizierten Regelwerk der Balearen. Dort wird das Ziel „Diane“ genannt. Bei uns heißt es „Ariane“. Der Name wurde rein aus Zufall wegen der Klangähnlichkeit gewählt.

Erst einmal ging es darum,  nach dem langen Winter wieder in Schwung zu kommen und an der Technik zu feilen, nicht so sehr das Ziel zu treffen. Geschossen wurde mit Tennisbällen (die Schüler) und mit Steinen und Betonkugeln (der Meister) .  Auf Entfernung wurden zwischen 60 – 80 Meter geschleudert.

Imponierend waren Treffer auf das Zentrum der „Ariane“, das aus einer runden Metallplatte gefertigt ist. Dort prallten die Betonkugel mit derartiger Gewalt auf, dass sie z.T. förmlich explodierten. Die Schleuderergemeinschaft innerhalb des Vereins findet langsam zusammen und wird sich bald wieder treffen. Bald werden wir dazu auch eine Schleudererecke auf der Ottonenzeit einrichten. Wer bis dahin mehr über das Schleudern erfahren möchte, sei auf slinging.org verwiesen.

Euer Torsten