November 13th, 2009
Jetzt steht es fest, wir werden mit Vereinsleuten und Freunden eine Winterklausur abhalten. Hier dazu mehr …
Weitere Termine und Veranstaltungen wurden von mir ergänzt. Der Höhepunkt und Abschluss wird sicher das Fest in Weilheim werden, hier zu den Terminen …
Einiges an der alten Ottonenzeit wird jetzt wieder umgebaut und hier in den Blog verlagert, dazu gehören die Schleudererecke, die Vorstellung unserer Darstellerfreunde und Vorstellung von ottonischen Orten. Aber gemach. Das ottonische Reich ist auch nicht in einer Nacht entstanden…
Bis es wieder Tag wird, Euer To.
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September 25th, 2009
Termine stehen in Zukunft hier auf den Seiten und zwar hier…
Ich reiche auch die Fotogalerie von Großleinungen nach, die Fotos sind hier …
Euer To.
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September 14th, 2009

In der letzten Juliwoche waren wir zusammen mit dem Wolfsbanner, Freunden des Wolfsbanners, Maic und Snorri auf der Turmhügelburg Lütjenburg. Da ich noch vorhabe, einen Artikel im Chronico zu schreiben, deshalb nur hier ganz kurz unsere Eindrücke
: Die Anlage der Turmhügelburg gefiel mir gut, von der Anlage sehr kompakt, wie auf dem Foto (”Dorfstraße”) zu sehen. Mit viel Liebe zum Detail und so angenähert um die Kernzeit (13. Jahrhundert) wie möglich. Die Belegtreue führt jedoch zum größten Kritikpunkt, die zeitliche Streuung der Gebäuderekos v. 11. bis zum 15. Jahrhundert. Dennoch wirkt das Ensemble einheitlich. Es gibt Motte mit Wassergraben, eine Kapelle, das Ritterhaus, Schmiede, großes Wirtschaftsgebäude,, Wohn- und Stallgebäude, Speicher, Backhaus und Brunnen. Besonderen Anklang fand bei mir, das in dieser Anlage umgesetzte Konzept eines “Lebendigen Museums”, d.h. Darsteller werden nicht nur zu Veranstaltungen herangeholt, sondern
können das ganze Jahr über das Gelände im Rahmen der Nutzungsordnung “buchen”. In der wunderschönen Anlage, mit den netten “Mitbewohnern, der tollen Orga. (Danke Lis, Torsten und Herr Eller) und den sehr interessierten Museumsbesuchern hat uns dieser “Mittelalterurlaub” viel Spass gemacht. Weitere Fotos von den Belebungen auf der Turmhügelburg hier …
Zum Tag des offenen Denkmals haben wir ein kleines ottonenzeitliches Lager auf dem Rittergut Großleinungen organisiert. Es waren Sachsen, Ottonen und Wikinger da. Es wurde gefärbt, Bronze gegossen und Textiles hergestellt. Ganz herzlichen denken wir der Von der Ropp-Crammschen Verwaltung und Kathrin Seiferin für die Verköstigung. Es war ein ruhiges und gemütliches Lager mit viel Sonnenschein am Samstag und leider einen sehr zeitigen Aufbruch durch die Schauer bedingt am Sonntag. Da konnten Annette und ich das erste Mal dieses Jahr unser Zelt aufbauen und gleich wurde es nass ! Erst einmal hat es uns in Großleinunngen gut gefallen und wir werden darüber noch reden müssen, ob wir uns dort künftig engagieren wollen oder können. Das nächste Jahr ist schon ganz schön voll!
Das war schon unser Saisonende 2009. Jetzt kommen nur noch einige kleinere Sachen wie zwei Vorträge. Wir werden uns gegenseitig besuchen und Ausstellungen besichtigen. Ich hoffe, dass wir im Winter ein Nähwochenende hinbekommen. Ich freue mich auf erneute Besuche in der Bibliothek mit interessanten Recherchen.
Allen einen schönen Herbst, Euer To.

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August 20th, 2009
Statt der Organisation eines großen Festes haben wir uns an einem verregneten Juli-Wochenende lieber etwas Kleines vorgenommen. Es wurde sehr gemütlich. Wir unterstützten das Kloster Memleben beim Familientag in ottonischer Ausstattung. Für Annette bauten wir einen kleinen Stand auf. Dort durfte sie den ganzen Tag Spinnen. Natürlich mit der Spindel! Es fügte sich gut in den Hof mit den anderen Handwerkern (nicht Darstellern) ein. Maic und ich waren gleichfalls für Erklärungen da und machten ansonsten einen guten und dekorativen Eindruck. Leider kamen wegen des verregneten Wetters nicht viele Besucher. Aber wir kamen noch in den Genuß eines Theaterstücks der Gruppe “Poeta Historica”.
Maic hat das Museum und das Gelände sehr gut gefallen. Ich habe besonders die Blumenpracht und die gepflegte Parkatmosphäre sehr genossen. Memleben ist einfach kompetent und kuschlig. Wir werden gerne für weitere Vereinsaktivitäten wieder kommen, wenn man uns braucht.
Hier noch ein Link zu einer Fotogalerie und zu einem alten Memlebentext (2006) von mir. Allgemeine Informationen über Öffnungszeiten, Preise etc. auf den Seiten des Klosters Memleben.
Euer Torsten

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Juli 16th, 2009

oder Färben mit Hei-Wu kann man es auch nennen. Es hat mich besonders gefreut, weil unser Farbenmeistro sich das erste Mal an unseren Vereinsaktivitäten beteiligt hat. Mit einem Vortrag am Freitagabend führte er uns in die Geschichte des Färbens mit Naturfarben ein. Der erste Tag mit Krappfärbung auf Wolle und Seide brachte schon sehr schöne Ergebnisse. Für die Krappfärbung war hauptsächlich Sabine zuständig. Ganz herzlichen Dank dafür ! Selbst auf naturgrauer Wolle wurde die Farbe sehr intensiv. An Leinen trauten wir uns mit Krapp nicht. Eine Diskussion spann sich um die Frage, ob Krappfärbung auf Leinen historisch sei oder nicht. Der Fachmann sagte: Nein.
Am zweiten Tag färbten wir Leinen und Seide mit Indigo. Nach der Färbung im feuchten Zustand noch sehr farbintensiv, ergab sich doch am Ende nur ein sehr schwaches Blau. Indigo kommt z.B. auch in Waid vor. Farbintensive Waidfärbung kommt im Frühmittelalter schon sehr gehäuft vor. Als Nichtfachmann hofft der Berichterstatter alles genau wieder gegeben zu haben und hofft sehr auf weitere Färbeerlebnisse.
Euer To.

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Juli 1st, 2009
Eigentlich ist es unglaublich und in der vom Grundgesetz (hier die Erinnerung an Artikel 5 !) geschützten Demokratie eigentlich unmöglich durch eine freie Meinungsäußerung Sanktionen wie Hausverbot in öffentlichen und mit Steuergeldern geförderten Einrichtungen befürchten zu müssen, eine Anlage, die man zudem jahrelang aktiv und mit viel Zeit- und Geldeinsatz unterstützt hat. Es geht um das sogenannte Freilichtmuseum Tilleda, von dem wir mal die Hoffnung hatten, dass es doch einmal irgendwann zu so etwas wie einem Museum wird. Die Hoffnung haben wir aufgegeben, aber dennoch empfehlen wir historisch und archäologisch interessierten dort einen Besuch zu machen. Denn jeder sollte sich selbst ein Bild machen, wie das Andenken an eine bedeutende ottonische Pfalz gepflegt und aufrecht erhalten wird. Hier noch mal die ganze Meinungsäußerung und darunter die Reaktionen:
Kritische Bewertung Tilleda
Die Androhung von Rechtsmitteln sehe ich übrigens sehr gelassen. Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut und nur weil die Politik etwas aus touristischen und politischen Gründen gut finden möchte, muss es nicht auch der einzelne Bürger tun. Ich lade herzlich jeden ein, sich ein eigenes Bild zu machen. Zudem bin ich durch jahrelange Einblicke in die Lage vor Ort sicher auch nicht objektiv, aber das ist auch nicht die Absicht einer Meinungsäußerung. Wer das nicht begriffen hat, bewegt sich als Politiker auf sehr dünnen Eis. Der Pfingsberg von Tilleda ist kein privater Gutshof und der dort im Auftrag der Gesamtgemeinde Kelbra regierende Bürgermeister ist kein Gutsherr. Auch auf einer Kaiser- und Königspfalz herrschen heutzutage die grundgesetzlich verbrieften Rechte der Demokratie.
Vereinsmeierei muss auch mal wieder sein. Die letzte Geschäftstätigkeit des Vorstand vor der Sommerpause ist jetzt im Vereinsbereich nachzulesen. Das Passwort wurde allerdings aus Sicherheitsgründen routinemäßig geändert und ist bei mir über das Feedbackformular abzufordern:
Feedback
Euer To.
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Juni 18th, 2009
Ich muss schon sagen: Ich bin jetzt sehr erleichtert, denn unser Forum geht wieder. Zwar sind die alten Einträge futsch und wir mussten umziehen. (Danke Ajax für die Hilfe). Aber ab jetzt kann wieder diskutiert werden. Hauptsächlich natürlich über die Ottonenzeit. Das Forum ist hier zu erreichen…
Die Schleudererecke wächst auch ständig. Ich habe jetzt unsere Wettbewerbsergebnisse vom 30. Mai eingestellt. Dazu sollen noch Fotos kommen, die es noch etwas verdeutlichen. Hier sind schon mal die Ergebnisse…
Ich wollte eigentlich nichts mehr dazu sagen, aber anscheinend ist es doch noch nicht überall durchgedrungen. Nach Ausladungen durch den Pfalzarchäologen (telefonisch) und den Bürgermeister (schriftlich) engagieren wir uns nicht mehr auf dem Gelände in Tilleda. Dazu gibt es Beschlüsse des Vorstands, die durch die Mitgliederversammlung entlastet und gedeckt worden sind. Eine kritische Bewertung der Anlage hat damit übrigens nichts zu tun, denn die wurde von mir bereits im Frühjahr 2008 geschrieben und in korr. Form erst jetzt mit Abstand, den ich wirklich brauchte, veröffentlich. Hier zu lesen… Vielleicht hat der eine oder andere noch etwas dazu beizutragen.
Darüber würde ich mich freuen. Euer Isí
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Juni 4th, 2009
Der Mai ist vorbei und unser Forum ist immer noch nicht wieder aktiv. Immerhin hat es jetzt aber eine neue Adresse: Forum Ottonenzeit. Ich hoffe, dass wir dort bald wieder diskutieren können.
Sehr schön war am Anfang des Monats die Museumsnacht in Memleben:
Zwei Ottonen auf dem Weg durch das Klosterareal, geheimnisvolle Geschichten in der Krypta und viele, viele Teelichter und Fackeln setzten das Kloster Memleben in mystisches Licht. Eine nächtliche Führung rundete diese besondere Veranstaltung ab. (Von der Kloster-Webseite)
Eine Zusammenarbeit, die wir sicher bei Gelegenheit fortsetzen werden. Memleben ist ein für die Ottonenzeit wichtiger Ort und bietet sich als kleines interessantes Museum für einen Besuch an.
Die Schleudererecke wurde begonnen und wird in den nächsten Tagen fortgesetzt. Nach dem Erfolg auf dem Workshop beim Heerbann Berlin-Brandenburg möchten wir unsere Bemühungen in dieser Richtung fortsetzen, d.h. weitere Workshops und Schleuderertermine in Zukunft anbieten.
Einen kleinen internen Wettbewerb gab es deswegen zu Pfingsten wieder in der Heide nahe Celle. Die Ergebnisse zeigten uns, dass noch es noch eine Menge zu üben und zu trainieren gibt. Aber auch der erste Schülergrad (gelb) war zu vergeben, nämlich an unseren Jaegoor (Siehe Regeln/Schülergrade). Herzlichen Glückwunsch. Wir anderen schaffen es sicher auch bald.
Euer Torsten
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Mai 18th, 2009
Es begann alles so hoffnungsfroh. Das Forum startete durch, bekam einen Haufen guter Moderatoren und auch bald Interessenten. Es wurden schon eifrig Diskussionen geführt und eifrig Informationen eingestellt. Das ist seit letzte Woche vorbei. Ein Serverausfall (mutmaßlich) hat unser Forum völlig aus der Bahn geworfen und es ist vorläufig nicht zu erreichen. Das tut mir sehr leid für unsere Admins und für uns alle. Wir suchen jetzt nach Lösungen, aber Genaues kann ich noch nicht sagen.
Ich bitte deswegen noch etwas um Geduld. Ich denke aber schon, dass alle den Wunsch nach einem Forum für die Ottonenzeit haben. Wie es ausschaut, müssen wir wohl einen Neubeginn machen.
Euer Isí
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April 30th, 2009

Wie soll ich meine Eindrücke vom Heerbann in Berlin Brandenburg schildern ? Es war ein berlin-brandenburgisches Treffen, dass wurde auch schon durch die Dominanz des dementsprechenden Dialektes klar, aber es waren auch viele Gruppen aus angrenzenden Bundesländern da. Als Orga. fungierten Odo und seine Berliner Templer. Sie haben eine Supersache hingelegt. Laut Aussagen von Odo waren über400 Teilnehmer da. Überfüllt wirkte es dennoch nicht. Es war genug (schöner) Platz für alle zum Lagern da und es blieb dennoch genug Raum für eine “Arena” und mehr. Der Sanitärbereich bestand aus Dixies und Gartenschläuchen: o.k, kann mal mit leben. Es gab keine Besucher, jedenfalls nicht off., und das war durchaus so gewollt. Es war ein internes Lager. Wer sich dennoch dorthin verirrte, wurde aber anscheinend auch nicht rausgeworfen. Auf den Fotos ist das Fehlen von Besuchern auf jeden Fall wohltuend zu bemerken. Ich hatte bislang immer große Vorurteile gegen interne Lager, aber die sind hier fast restlos vom Tisch gewischt worden. Und die Teilnehmerzahl spricht immerhin auch Bände!

Ein Grund (zusätzlich zur Begegnung und dem gegenseitigen Kennenlernen) waren die Workshops. Hier war natürlich der Schwerpunkt das Training und die Kämpferei. Aber auch Jaegoors Schleudererworkshop (Flechten und Schleuderschießen) war gut besucht. Wir waren erstaunt, wie lange die Teilnehmer an der Sache dran blieben. Über den Besuch der anderen Workshops bin ich nicht informiert. Auf der Heerbannseite sind sie alle noch aufgeführt.
Ach ja, die Schlacht: Es war das Training zum Teil interessanter zu beobachten als das anschließende Gefecht. Woran es lag, dass die “rote” Wikiseite stets gewonnen hat, kann ich jetzt nicht genau sagen. Es gab da wohl einige Bogenschützen und Speerwerfer und sie waren insgesamt wohl auch mehr, was sich an den Flanken der Schildwälle bemerkbar machte. Es war bald langweilig zuzuschauen, den Jungs (und Mädels) hat es allerdings sichtbar Spaß gemacht. Und das ist das Wichtigste! Nächstes Jahr sollten wir uns als Schleuderer mit anmelden.
“Unser Zelt” lag in der “Rue de Odo”, verkehrsgünstig. Der Heerbann nahm mich durch die Unaufgeregtheit und Gelassenheit der Teilnehmer, der guten Orga. von Odo, der tollen Stimmung und dem schönen Gelände (für die Strommasten kann keiner was) für sich ein. Es war eine tolle VA und eine gute Gelegenheit für unseren Verein, etwas zu machen.
Meine Fotos vom Heerbann
Die Fotos vom Fotofloh
Ulis Fotos
Ein Video von der Schlacht
Euer Torsten
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