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	<title>Die Ottonenzeit</title>
	<link>http://blog.ottonenzeit.de</link>
	<description>Lebendige Geschichte e.V. / Schleuderer</description>
	<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 17:41:29 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Bibliothekstagebuch 2, Bodfeld (2), Rotunde</title>
		<link>http://blog.ottonenzeit.de/archives/313</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 17:41:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rotunde]]></category>

		<category><![CDATA[Biblithekstagebuch]]></category>

		<category><![CDATA[Bodfeld]]></category>

		<category><![CDATA[Archäologische Bibliothek]]></category>

		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>

		<category><![CDATA[Ottonenzeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Zurück auf dem Sofa in der Arch.-Bibl. : Wir sind weiter auf der Suche nach dem Jagdhof Bodfeld. Köhler untersuchte verschiedene archäologische Untersuchungen, die für einen Standort relevant wären:

Die Andreaskirche auf dem Papenberg, sowie die dazugehörige Dorfwüstung Bodfeld. Gef. Eisenschlacken  deuten auf Eisenverarbeitung hin. Das Dorf fiel bereits vor dem 13. Jahrhundert wüst.
Die Ruine Königsburg. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurück auf dem Sofa in der Arch.-Bibl. : Wir sind weiter auf der Suche nach dem Jagdhof Bodfeld. Köhler untersuchte verschiedene archäologische Untersuchungen, die für einen Standort relevant wären:</p>
<ol>
<li>Die Andreaskirche auf dem Papenberg, sowie die dazugehörige Dorfwüstung Bodfeld. Gef. Eisenschlacken  deuten auf Eisenverarbeitung hin. Das Dorf fiel bereits vor dem 13. Jahrhundert wüst.</li>
<li>Die Ruine Königsburg. Diese wurde erst im frühen 13. Jhd. vom Rittergeschlecht von Bodfeld (1226 - 1312). Gef. Keramik ist dem frühen 13. Jhd. zuzuordnen (Grimm). Keine frühere Bauschicht unter der Anlage des 13. Jhd. Allerdings fanden sich im Vorgelände der Burg Keramikreste des 10./11. Jhd.</li>
<li>Wüstung Ertfeld, keine belegte Grabung, evt. 9./10. Jhd. bis 14./15. Jhd. Hier fand sich frühmittelalterliche Kugeltopfware bis hoch- und spätmittelalterliche Keramik.</li>
<li>Der Schlosskopf. Hier fand unter Brinkmann eine Grabung im Jahre 1885/86 statt. Keramik wurde von ihm nicht beachtet. Bauanlage einer Pfalz des 9. - 10. Jhd, <strong>wahrscheinlicher Standort des Jagdhofs Bodfeld. </strong>Ein späterer Standortwechsel erscheint Köhler aber auch möglich. Schlosskopf Standort oder erster Standort des Jagdhofes.</li>
</ol>
<p>Damit bestätigt Köhler auch das, was in der Wikipedia vermutet wird. Ganz genau weiß man es indes nicht und Brinkmanns Grabungen werden bereits viel zerstört haben. Archäologisch interessante Funde, z.B. von mit der Jagd zusammenhängenden Alltagsgegenständen, kann ich in diesem Zusammenhang auch nicht bieten. Deswegen müssen wir den Inhalt Bodfeld schließen.</p>
<p align="center"> <strong>Neues Thema: Rekonstruktion einer Rotunde </strong></p>
<p>Es war aber noch etwas Zeit und ich griff in den Regalen in der Nähe (d.h. oben auf meiner Sofa-Galerie) nach interessanten Inhalten und fand die Signatur Zen b 354 b Exp. Archäologie in Europa Bilanz 2009 und blätterte wahllos darum rum.</p>
<p>Besonders der Artikel von Ákos Nemcsics hatte es mir angetan: Erfahrungen über den Bau einer Rotunde. Diese kleinen Kapellen des beginnenden Hochmittelalters hatte ich zuerst in Prag kennengelernt, wo sich noch mehrere im Stadtgebiet und in der Umgebung erhalten haben. Hier ein Beispiel:</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2012/01/rotunde1.jpg" alt="Rotunde" /></p>
<p style="text-align: center">Rotunde in Prag (Longinus-Rotunde, 12. Jhd. mit Laterne oben aus dem 17. Jhd.)</p>
<p>Ganz in der Nähe von Halle aber wurde wahrscheinlich um oder vor 1100 auch eine Rotunde errichtet, nämlich auf dem Petersberg, später abgelöst von der Stiftskirche und dem Grabkloster der Wettiner. Heute gibt es nur noch die Fundamente davon:</p>
<p><em>Vielleicht wurde sie im 11. Jhd. errichtet, vielleicht erst im frühen 12., kurz vor der Erbauung der Stiftskirche. Der Form war sie eng verwandt mit der um 1100 entstandenen Rundkapelle der Burg Groitzsch und höchstwahrscheinlich auch mit der 1118 geweihten Jakobskapelle in Halle, beide erbaut durch Markgraf Wiprecht von Groitzsch. </em><br />
aus: Die Stiftskirche auf dem Petersberg bei Halle, 4., neu bearbeitete Aufl., Regensburg, 2002</p>
<p>Hier mehr zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Groitzsch" target="_blank">Groitzscher Rotunde.</a> Da kommen mir ganz komische Ideen für ganz neue Projekte.  Deswegen schließe ich für heute erst einmal</p>
<p>Euer Isí</p>
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		<item>
		<title>Bibliothekstagebuch 1</title>
		<link>http://blog.ottonenzeit.de/archives/312</link>
		<comments>http://blog.ottonenzeit.de/archives/312#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 14:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Jagdhof]]></category>

		<category><![CDATA[Archäologische Bibliothek]]></category>

		<category><![CDATA[Landesamt Halle]]></category>

		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>

		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>

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		<description><![CDATA[ Der argentinische Schriftsteller Borges sagte einmal: &#8220;Ich hatte mir das Paradies immer als eine Art Bibliothek vorgestellt. Andere Leute denken dabei eher an einen Garten, wieder andere an einen Palast. Da war ich also. Nun befand ich mich im Paradies.
Ich könnte ergänzen. Und mitten im Paradies steht ein fettes Sofa, auf dem ich mich niederlassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Der argentinische Schriftsteller Borges sagte einmal: &#8220;<em>Ich hatte mir das Paradies immer als eine Art Bibliothek vorgestellt. Andere Leute denken dabei eher an einen Garten, wieder andere an einen Palast. Da war ich also. Nun befand ich mich im Paradies.</em></p>
<p>Ich könnte ergänzen. Und mitten im Paradies steht ein fettes Sofa, auf dem ich mich niederlassen und lesen kann. Da war ich also. Wo aber lag mein Paradies?</p>
<p>Ich habe bereits schon zuvor meine Begeisterung für die Archäologische Bibliothek in Halle geäußert. Nun ist sie neu eröffnet worden, <a href="http://www.halleforum.de/Halle-Nachrichten/Archaeologische-Bibliothek-hinter-Gittern/34463" target="_blank">hier nachzulesen</a>, und meine Begeisterung kennt keine Grenzen mehr. Dieser möchte ich regelmäßig an dieser in einem regelmäßigen Bibliothekstagebuch Ausdruck verleihen. Heute also der Teil 1:</p>
<p>Es ist schon schon etwas verrückt. Ich arbeite in einer Bibliothek, verlasse diese und die Franckeschen Stiftungen und begebe mich hinüber in die Innenstadt von Halle. Dort liegt hinter dem Markt von Halle versteckt in einem Innenhof die Bibliothek des Arch. Landesamtes von Sachsen-Anhalt. Diese wurde gerade in neuen Räumen neu eröffnet. Ich melde mich an, werde von der Kollegin Frau Alferi herzlich begrüßt und suche das Buch, welches ich schon einige Zeit für unseren Wilderich durchschauen wollte. Orientierung in Bibliotheken ist für mich kein Problem und mit der Systematik habe ich mich schon vor einiger Zeit vertraut gemacht. Das anvisierte Buch mit der Signatur LB7/7/1103 wurde rasch gefunden und entpuppte sich als Broschüre oder Doktorarbeit. Der genaue Titel lautet:  	Zum Stand der Diskussion über die Lage des mittelalterlichen Jagdhofes Bodfeld im Nordharz / Gerhard Köhler, Magdeburg, 2003, 83 Bl. : Ill.<br />
Ich stieg hinauf bis ins dritte Stockwerk und dann noch hinauf auf die Galerie mit Blick auf das runde Dachfenster. Hier steht das  gemütliche Sofa, das ich zu Beginn bereits erwähnte. Habe ich es schon gesagt? Diese Bibliothek ist eine Präzenzbibliothek, ich kann die Bücher also nicht nach Hause nehmen. Das hat auch Vorteile. Man arbeitet vor Ort in der Zeit, die man hat und verschiebt es nicht auf morgen, übermorgen, auf das Wochenende&#8230; Kennen wir alle!</p>
<p align="center"><strong>Thema heute: Ein königlicher Jagdhof</strong></p>
<p>Es geht heute und wahrscheinlich auch das nächste Mal um den königlichen Jagdhof Bodfeld im Harz. Die Ottonen, die bei der &#8220;Wanderausstellung&#8221; dabei waren, kennen die Gegend schon. Der Jagdhof mitten im Harz wurde wahrscheinlich unter Heinrich I. angelegt. Erste Erwähnung fand er 935 in der Vita Mathildis: Dort ist von der Krankheit Heinrichs und dem Tod in Memleben die Rede. Die erste Urkunde wurde am 19.09. 944 ausgestellt. 29 Urkunden folgten an diesem Ort, davon 21 im Sept. (Rotwildzeit). Als <em>Actum Bodfeld </em> taucht der Ort in den Urkunden auf. Ebenso erwähnt wurde der Jagdhof Siptenfelde.</p>
<p>Unter Heinrich II. ging der Wirtschaftshof Bodfeld an das Kloster Gandersheim im Tausch gegen Besitzungen des Kloster im Herzogtum Franken, die Heinrich für den Aufbau des Bistums Bamberg brauchte. Der Jagdhof  Bpdfeld muss allerdings weiter im könglichen Besitz verblieben sein, denn hier jagten weiterhin die salischen Könige. Die letzte Urkunde wurde 1068 von Heinrich IV. ausgestellt, aber 1194 tauchte der Ort als <em>loco qui Botvelde dictur </em>noch einmal auf und bezeichnete die Stelle, an der Heinrich der Löwe auf seinem Weg nach Saalfeld vom Pferd fiel. Aber wo ist dieser Ort ? Dazu kann Köhler keine Erkenntnisse aufzeigen, nur Vermutungen äußern. Soweit meine gestrigen Recherchen zu Bodfeld bei Köhler. Die Wiki. scheint hier<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bodfeld" target="_blank"> schon weiter &#8230;</a></p>
<p>Für Heute das Bibliothekstagebuch Euer Isí</p>
<p>Die Arch. Bibliothek Halle hat auch eine Internetseite.</p>
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		</item>
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		<title>Fahnensticken, Ottobuch &#8230;</title>
		<link>http://blog.ottonenzeit.de/archives/310</link>
		<comments>http://blog.ottonenzeit.de/archives/310#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 05:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Otto-Ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Magdeburg]]></category>

		<category><![CDATA[Fahnensticker]]></category>

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		<description><![CDATA[An den besinnlichen Weihnachtstagen bin ich wieder zum Sticken gekommen. Dank unserer Stiftsfrau habe ich nun einen größeren Stickrahmen. Die Fahne nach Motiven aus dem Saint-Sever-Codex (1020) sieht nun so aus:

 Die Fahne ist etwa 70 cm lang und an der breitesten Kante etwa 40 cm breit, wenn ich mich nicht vermessen habe. Sie wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An den besinnlichen Weihnachtstagen bin ich wieder zum Sticken gekommen. Dank unserer Stiftsfrau habe ich nun einen größeren Stickrahmen. Die Fahne nach Motiven aus dem Saint-Sever-Codex (1020) sieht nun so aus:</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2012/01/fahnew012a.jpg" alt="Fahne Wilderrich" /></p>
<p> Die Fahne ist etwa 70 cm lang und an der breitesten Kante etwa 40 cm breit, wenn ich mich nicht vermessen habe. Sie wird aber nicht bei mir bleiben, sondern geht nach Augsburg zu unserem Wilderrich. Ich hoffe doch, sie gefällt ihm &#8230;</p>
<p>Weitere Bilder der neuen Fahne sind <a href="http://meinfigaro.de/inhalte/da137712a7d98cee" target="_blank">hier zu sehen &#8230; </a></p>
<p>Es gibt ein neues Buch zur künftigen Otto-Ausstellung in Mageburg. Ich habe schon einmal einen Blick reinwerfen dürfen, und hier meine Meinung dazu in<a href="http://chronico.de/magazin/geschichtsszene/tausend-jahre-kaisertum/" target="_blank"> Chronico.</a></p>
<p>Noch vor dem Morgenrot, Euer Isí</p>
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		<title>Ein neues Jahr &#8230;</title>
		<link>http://blog.ottonenzeit.de/archives/309</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 05:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Otto I.]]></category>

		<category><![CDATA[Heinrich I.]]></category>

		<category><![CDATA[Benedikt VIII.]]></category>

		<category><![CDATA[Heinrich II.]]></category>

		<category><![CDATA[Neujahr]]></category>

		<category><![CDATA[Ottonenzeit]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; beginnt in der Ottonenzeit. Kurz vor Weihnachten hat mich die &#8220;Schwindsucht&#8221; erwischt und der Husten hat sich immer noch nicht vollkommen davon gemacht. Allen Freunden, allen Geschichtsdarstellern, Geschichtsinteressierten und hier Mitlesenden wünsche ich einen guten Start in das neue Jahr 2012. Bleibt gesund, habt gute Veranstaltungen und bewahrt Euch den Spass an der Sache.
Vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; beginnt in der Ottonenzeit. Kurz vor Weihnachten hat mich die &#8220;Schwindsucht&#8221; erwischt und der Husten hat sich immer noch nicht vollkommen davon gemacht. Allen Freunden, allen Geschichtsdarstellern, Geschichtsinteressierten und hier Mitlesenden wünsche ich einen guten Start in das neue Jahr 2012. Bleibt gesund, habt gute Veranstaltungen und bewahrt Euch den Spass an der Sache.</p>
<p>Vor 1000 Jahren war bereits Heinrich II. Herrscher des ottonischen Reiches (seit 1002), aber die wichtigste Nachricht des Jahres 1012 kommt aus Merseburg: Der dortige Bischof Thietmar beginnt die Abfassung seiner Chronik, an der er bis zu seinem Tod im Jahre 1018 arbeitet. Wir bekommen auch einen neuen Papst, Benedikt VIII., der bis 1024 regiert. Das zeigt schon, dass er sich mit Heinrich II. arrangieren konnte und konsultierte auch weitgehendst selbsttätig den Kirchenstaat, mehr Machtpolitiker als Kirchenoberhaupt. Er setzte aber auch zusammen mit Heinrich II. theologische Akzente.</p>
<p>Vor 1100 Jahren regierte Konrad I. das Ostfrankenreich (seit 911). Er setzt erste Akzente für das zukünftige ottonische Reich, das seine Schatten vorauswirft. Im Jahr 912 wird Heinrich der Vogler Herzog von Sachsen und folgt seinem Vater Otto (der Erlauchte). Und ein weiteres Ereignis ist für uns wichtig: Im Nov. wird Otto I. geboren. Ein wichtiger islamischer Herrscher tritt in diesem Jahr die Regierung an:  Abd ar-Rahman III. wird Emir von Córdoba und begründet die Glanzzeit des Emirats. Er wird zum ersten Kalifen von Spanien und regiert bis 961.</p>
<p>Möge Gott uns ebenso ein erfolgreiches und langes Leben schenken. Das wünsche ich allen zum neuen Jahr.</p>
<p>Euer Isí</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Heute ist Nikolaus&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 14:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Hofkapelle]]></category>

		<category><![CDATA[Nikolaus]]></category>

		<category><![CDATA[Theophanu]]></category>

		<category><![CDATA[Ottonenzeit]]></category>

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		<description><![CDATA[und was hat das mit der Ottonenzeit zu tun ? Aber sehr viel ! Mit der Kaiserin Theophanu ist das Andenken und Gedächtnis dieses Heiligen erst nach Italien und Mitteleuropa gekommen. Hier habe ich schon mal mehr dazu geschrieben &#8230; klick
Für solche Gelegenheiten könnte man auch die alte Burgkapelle der Ottonenzeit wiederbeleben. Ich würde sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>und was hat das mit der Ottonenzeit zu tun ? Aber sehr viel ! Mit der Kaiserin Theophanu ist das Andenken und Gedächtnis dieses Heiligen erst nach Italien und Mitteleuropa gekommen. Hier habe ich schon mal mehr dazu geschrieben<a href="http://www.ottonenzeit.de/impressum/bibiburg/k-archiv/kapelle2.htm" target="_blank"> &#8230; klick</a></p>
<p>Für solche Gelegenheiten könnte man auch die alte Burgkapelle der Ottonenzeit wiederbeleben. Ich würde sie dann aber in Hofkapelle umbenennen. Die Hofkapelle war kein fester Ort, kein Gebäude, sondern bezeichnete die Gruppe von Geistlichen, die mit dem ottonischen König/Kaiser durch das Land zogen. Ich weiß, die Wiki. kann das evt. viel besser erklären, deswegen hier der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hofkapelle_%28Amt%29" target="_blank">Verweis. </a></p>
<p>Wenn ich also alle zwei, drei Monate mal was Heiliges poste, dann nicht wundern. Die Hofkapelle ist wieder unterwegs!</p>
<p>Also, liebe Mitottonen und -ottoninnen, wenn Eure wendegenähten Schuhe und Stiefel heute reich gefüllt waren, dankt der Kaiserin Theophanu Augusta</p>
<p>Euer Isí</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>TIRADA INTERNACIONAL CIUTAT DE SOLLER</title>
		<link>http://blog.ottonenzeit.de/archives/304</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 13:42:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Internationaler Wettkampf]]></category>

		<category><![CDATA[Schleuderergebnisse]]></category>

		<category><![CDATA[Balearen]]></category>

		<category><![CDATA[Schleudern]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Ergebnisse beim 1. Internationalen Wettkampf  der Steinschleuderer auf den Balearen haben unsere Mitschleuderer Jaegoor und Hubert erreicht.  Zwar mussten beide schon in der Qualifikation aufstecken und kamen nicht ins rein von Einheimischen dominierten Finale, aber mit den Plätzen 12. (Jaegoor) und 20. (Hubert) in der Qualifikation waren sie die besten Nichtbalearen, die angetreten waren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Ergebnisse beim 1. Internationalen Wettkampf  der Steinschleuderer auf den Balearen haben unsere Mitschleuderer Jaegoor und Hubert erreicht.  Zwar mussten beide schon in der Qualifikation aufstecken und kamen nicht ins rein von Einheimischen dominierten Finale, aber mit den Plätzen 12. (Jaegoor) und 20. (Hubert) in der Qualifikation waren sie die besten Nichtbalearen, die angetreten waren. Jaegoor hat außerordentlich knapp am Finale vorbeigeschleudert.</p>
<p>Hier die Ergebnisse der Quali.:<br />
<a href="http://www.tirdefona.org/actas/TIC.pdf" class="postlink">http://www.tirdefona.org/actas/TIC.pdf</a></p>
<p>Hier die Ergebnisse des Finales:<br />
<a href="http://www.tirdefona.org/Espa%C3%B1ol/marcoesp.htm" class="postlink">http://www.tirdefona.org/Espa%C3%B1ol/marcoesp.htm</a></p>
<p align="center"> <img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/11/trobada1.jpg" alt="Tirada1" /></p>
<p align="center"> Jaegoor bei der Qualifikation, 6 Punkte, einmal ins Zentrum der Diane.</p>
<p align="center"> <img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/11/trobada2.jpg" alt="trobada2.jpg" /></p>
<p align="center">Hubert bei der Qualifikation, 4 Punkte, einmal ins Zentrum der Diane, Super !</p>
<p>Fotos: Joan Oliver i Ramon. Danke schön !</p>
<p>Der Wettkampf fand auf dem Camp Municipal d&#8217;Esports Jaume Oliver i Sastre, Soller, Mallorca, am 30. Oktober 2011 statt. Ausrichter war die Federació Balear de Tir de Fona. Wir bedanken uns bei Mateo und der ganzen Federacío für die Gastfreundschaft und diesen wunderschönen Wettbewerb.</p>
<p>Leider zu Hause geblieben, Euer Isí</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wanderausstellung 2011</title>
		<link>http://blog.ottonenzeit.de/archives/288</link>
		<comments>http://blog.ottonenzeit.de/archives/288#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 16:52:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wanderung in Gewandung]]></category>

		<category><![CDATA[Wanderausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Saisonabschluss]]></category>

		<category><![CDATA[Darsteller]]></category>

		<category><![CDATA[Ottonenzeit]]></category>

		<category><![CDATA[Verein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wie im Jahr davor, siehe hier, trafen wir uns zum Saisonabschluss wieder zu einer herbstlichen Wanderung. Der Teilnehmerkreis ist gewachsen, statt einer Handvoll Leute waren wir nun schon eine  kleine Wandergruppe von 13 Leuten und ein Baby im Bollerwagen. Möglich wurde dies auch durch die salische Verstärkung von der Lütjenburg. Herzlichen Dank! Eine kleine Fotoreportage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/wander1.jpg" alt="Wanderausstellung1" /></p>
<p>Wie im Jahr davor, <a href="http://blog.ottonenzeit.de/archives/189" target="_blank">siehe hier</a>, trafen wir uns zum Saisonabschluss wieder zu einer herbstlichen Wanderung. Der Teilnehmerkreis ist gewachsen, statt einer Handvoll Leute waren wir nun schon eine  kleine Wandergruppe von 13 Leuten und ein Baby im Bollerwagen. Möglich wurde dies auch durch die salische Verstärkung von der Lütjenburg. Herzlichen Dank! Eine kleine Fotoreportage folgt hier:</p>
<p>Dieses Jahr ging durch Blankenburg hindurch zum Michaelstein bis Volkmarskeller. Wir wollten, das gebe ich ehrlich zu, noch ein Stückchen weiter, warum es nicht klappte, verrate ich gleich. Zunächst stelle ich die Wandergruppe vor:</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/wander2.jpg" alt="Wanderausstellung2" /></p>
<p> Das sind natürlich noch nicht alle. Diese beiden fehlen auf dem Bild:</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/wander3.jpg" alt="Wanderausstellung3" /></p>
<p> Und so schaut eine ottonische Wanderausstellung aus, wenn sie in Bewegung ist:</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/wander4.jpg" alt="Wanderausstellung4" /></p>
<p>Es war ein herrlicher Herbsttag und wir kamen auf dem Marktplatz in Blankenburg an:</p>
<p><a href="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/wander5.jpg" title="Wanderausstellung5"></a></p>
<p style="text-align: center"><img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/wander5.jpg" alt="Wanderausstellung5" /></p>
<p>Es ging weiter bis zum Michaelstein. Hermann erfand auf dem Weg das &#8220;Salisch Walking&#8221;:</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/wander6.jpg" alt="Wanderausstellung6" /></p>
<p>Und weil er so im Schwung war, eröffnete er uns kurz darauf das Ziel unserer Wanderung:</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/wander7.jpg" alt="Wanderausstellung7" /></p>
<p>Das ist doch gut zu schaffen! Aber nur, wenn es zwischendurch erholsame Pausen gibt, z.B. hier am Michaelstein:</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/wander8.jpg" alt="Wanderausstellung8" /></p>
<p>Wir waren ein begehrtes Fotomotiv. Zum Kloster gibt es <a href="http://www2.kloster-michaelstein.de/de/start" target="_blank">hier</a> einiges zu lesen. Wir stärkten uns, sonnten uns und nach der Pause ging es hinein in den Harz:</p>
<p align="center"> <img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/wander9.jpg" alt="wanderausstellung9" /></p>
<p>Über Stock und Stein, immer höher hinauf. Bis wir merkten, wir haben uns verlaufen und hätten einen ganz anderen Weg nehmen müssen. Es ging wieder zurück:</p>
<p align="center"> <img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/wander10.jpg" alt="Wanderausstellung10" /></p>
<p>Unser Ziel war nun Volkmarskeller. Weiter würden wir für heute nicht kommen. Im Mittelalter hätten wir hier Schutz und Übernachtung gesucht.</p>
<p>Deswegen etwas über unser Ziel: Wahrscheinlich wurde die natürliche Karsthöhle bereits in prähistorischer Zeit genutzt, die erste nachweisbare Erwähnung des Volmarskellers erfolgte durch die Einsiedlerin Liutbirg in der Mitte des 9. Jhd:</p>
<p align="center"> <img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/wander11.jpg" alt="Wanderausstellung11" /></p>
<p>Nein, das ist nur unsere Stiftsdame Harlindia! Aber so konnten wir es uns gut vorstellen. Zufälligerweise ist der Volkmarskeller tatsächlich ein ottonisches Ziel, denn in einer Schenkungsurkunde unseres Königs Otto I. von 956 an das Stift Quedlinburg ist hier eine Michaelskirche erwähnt. Hier sind einige Grundmauern von der Anlage:</p>
<p align="center"> <img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/wander12.jpg" alt="Wanderausstellung12" /></p>
<p>Sie könnte so ausgesehen haben:</p>
<p align="center"> <img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/wander13.jpg" alt="Wanderausstellung13" /></p>
<p>Aber da das Kloster längst verfallen war, keine Einsiedlerin uns helfen konnte, hieß es  also für uns, den Heimweg anzutreten:</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/wander14.jpg" alt="Wanderausstellung14" /></p>
<p>Über Michaelstein ging es zurück nach Blankenburg zum Essen. Es war eine anstrengende Tour, auch durch unser historisches Schuhwerk, welches dieses Jahr bei allen gut durchgehalten hat, aber es hat allen viel Spaß gemacht. Auch für die Spaziergänger im Harz war die &#8220;Wanderausstellung&#8221; sicher ein Erlebnis. Wenn ein ganzer Zug Ottonen durch den Wald spaziert, ist wie ein Blick wie in eine andere Zeit.</p>
<p>Wie letztes Jahr beendeten Sabine, Annette und ich (diesmal in Begleitung unseres Besuchs aus Tokio) das Wanderwochenende durch eine Einkehr in die Stiftskirche, um in der Krypta unter dem Westchor zur Ruhe zu kommen:</p>
<p align="center"><img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/wander15.jpg" alt="wander15.jpg" /></p>
<p>Ich weise hier auch noch einmal auf die Ausstellung <a href="http://www.stift-gernrode.uni-goettingen.de/" target="_blank">Schleierhaft</a> über die Stiftsdamen in Gernrode gerne hin, die auch ausgezeichnet im Internet dokumentiert ist und dies auch hoffentlich noch einige Zeit bleibt. Wenn dann noch Zeit bleibt, empfehlen wir den Besuch des <a href="http://www.gernrode-froschkönig.de/" target="_blank">&#8220;Froschkönigs&#8221;</a>, um wie &#8220;in alter Zeit&#8221; einen Kaffee zu trinken, wenn auch nicht ottonisch. Für die Eiligen gibt es das hier: <img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/wander16.jpg" title="wanderausstellung16" alt="wanderausstellung16" align="right" vspace="5" hspace="5" /></p>
<p>Euer Isí</p>
<p>Fotos von Joachim, Lis, Hermann (Danke Euch!)</p>
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		<title>Internationaler Wettkampf der Schleuderer</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 11:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Internationaler Wettkampf]]></category>

		<category><![CDATA[Balearen]]></category>

		<category><![CDATA[Schleudern]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun hat auch der Spiegel das Schleudern entdeckt, hier nachzulesen &#8230;
 Der Jaegoor macht sich am Freitag auf, um im internationalen Wettkampf auf den Balearen mitzuschleudern.  Wir drücken ihm die Daumen und hoffen auf ein gutes Ergebnis.
Euer Isí
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hat auch der Spiegel das Schleudern entdeckt, <a href="http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,793589,00.html" target="_blank">hier nachzulesen &#8230;</a></p>
<p><img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2010/10/logo-sl2.jpg" alt="logo-sl2.jpg" /> Der Jaegoor macht sich am Freitag auf, um im internationalen Wettkampf auf den Balearen mitzuschleudern.  Wir drücken ihm die Daumen und hoffen auf ein gutes Ergebnis.</p>
<p>Euer Isí</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Im Geschichtspark Bärnau</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 19:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Geschichtspark Bärnau]]></category>

		<category><![CDATA[Ottonendarsteller]]></category>

		<category><![CDATA[Lebendige Geschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Ottonenzeit]]></category>

		<category><![CDATA[Tag des offenen Denkmals]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Tag des offenen Denkmals waren wir ein Wochenende im Geschichtspark Bärnau.
Meinen Bericht dazu könnt ihr hier lesen &#8230;
Viel Spass, Euer Isí
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://chronico.de/images/mediathek/cm505-198x352.jpg" align="left" vspace="5" width="198" height="264" hspace="5" />Zum Tag des offenen Denkmals waren wir ein Wochenende im Geschichtspark Bärnau.</p>
<p>Meinen Bericht dazu könnt ihr <a href="http://chronico.de/magazin/geschichtsszene/und-sie-bauten-eine-burg/" target="_blank">hier lesen &#8230;</a></p>
<p>Viel Spass, Euer Isí</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Schachspiel endlich fertig !</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 11:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rekonstruktion]]></category>

		<category><![CDATA[Schach]]></category>

		<category><![CDATA[Schachspiel]]></category>

		<category><![CDATA[Ottonenzeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Rekonstruktion eines ottonischen Schachspiels:  

Es begann am Anfang des Hobbies  noch in den Tagen als wir &#8220;Pfalzbelebungen&#8221; in Tilleda durchführten. Das muss so 2005 oder 2006 gewesen sein. Da nahm ich mir ein paar Buchholzstäbe und schnitzte los. Als Vorlage gab es kein vollständig gefundenes Schachspiel, sondern nur einzelne Fundstücke, die ich in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><strong>Rekonstruktion eines ottonischen Schachspiels:</strong> <a href="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/schach21.JPG" title="Schach21"> </a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/schach21.JPG" target="_blank" title="Schach21"><img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/schach21.JPG" alt="Schach21" height="374" width="499" /></a></p>
<p>Es begann am Anfang des Hobbies  noch in den Tagen als wir &#8220;Pfalzbelebungen&#8221; in Tilleda durchführten. Das muss so 2005 oder 2006 gewesen sein. Da nahm ich mir ein paar Buchholzstäbe und schnitzte los. Als Vorlage gab es kein vollständig gefundenes Schachspiel, sondern nur einzelne Fundstücke, die ich in den Katalogen Otto der Große, Magdeburg und Europa (2 Bände: Katalog und Essays) und Kaiser Heinrich II. (Ausstellungskatalog der Ausstellung in Bamberg) fand.  Andere Figuren Rukh=Turm und Wesir=Dame empfand ich nach. Der Klops ist mir dabei mit dem Rukh passiert, der bereits eine turmartige Gestalt hat, wie sie heute üblich ist. In dieser Form taucht die Figur erst im Schachbuch von Alfonso X. (El Sabio) im 13. Jahrhundert auf. (Das Schachbuch lohnt übrigens einen eigenen Beitrag bei Gelegenheit)  Auch wäre Haselholz evt. besser als Buchenholz gewesen. Aus Haselholz waren die Schachfiguren vom Fundplatz Charavines (1008 - 1010), am lac de Paladru zwischen Grenoble und Lyon. Bergkristall, das für viele frühe Schachfiguren nachgewiesen wurde, wäre doch etwas zu wertvoll gewesen! Doch die wichtigste Frage ist zunächst:</p>
<h2 align="center">Wurde Schach im Ottonenreich gespielt?</h2>
<p>Daran gibt es keinen Zweifel. Zwar ist die Nachricht, dass Kaiserin Theophanu das Schachspiel aus Byzanz mitgebracht hat, nur mit Hilfe von Indizien zu belegen: Heinrich II. war in Besitz von Schachfiguren, die aus dem von der Kaiserin mitgebrachten byzantinischen Schatz stammen könnten. Diese aus Achat und Chalzedon gearbeiteten Figuren wurden als Schmuckstücke in die <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:AachenerDomKanzel.jpg&amp;filetimestamp=20070529191317" target="_blank">Kanzel des Aachener Doms </a>eingearbeitet, die Heinrich stiftete. Dort kann danach gesucht werden. Kostbare Schachspiele wurden gerne an die Kirche verschenkt, das war nicht nur bei Heinrich der Fall, sondern auch Urkunden (die früheste von 1008 oder 1010 vom katalanischen Grafen Ermengaud) bezeugen, das kostbare Schachspiele verschenkt worden sind.</p>
<p>Doch es gibt noch einen weiteren Fund aus dem Gebiet der Ottonen: Auf der Burg auf dem Kanstein nahe Langelsheim wurde eine ins 10. Jhd. datierte Schachfigur aus Zahnbein (Elfenbein) vom Pottwal gefunden, die von der Formgebung &#8220;den abstrakten orientalischen Vorbildern&#8221; folgt. Womöglich ist sie auch im Orient oder in Spanien hergestellt worden. Da die Ottonenzeit auch einmal als Schülerprojekt gestartet ist, verlinke ich hier ein ähnlich schönes Projekt über die <a href="http://www.geschichtsatlas.de/~gc32/" target="_blank">Kansteinburg</a>.</p>
<p align="center"><img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/schach31.jpg" alt="Schachfiguren Caravines" /></p>
<p align="center"><em>Schachfiguren aus Caravines aus verschiedenen Materialien, Foto: Uhl</em></p>
<p>Der oben bereits erwähnte Fundort Charavines zeigt an, dass einfachere Schachspiele aus Holz, Knochen oder Hirschgeweih bereits zu Beginn des 11. Jahrhunderts auf Herrenhöfen und Adelssitzen vorhanden waren und damit auch gespielt wurden.  Hier zum Anschauen Funde von weiteren historischen <a href="http://history.chess.free.fr/first-european.htm" target="_blank">Schachfiguren &#8230;</a></p>
<h2 align="center">Figuren aber kein Brett !</h2>
<p>Die Figuren konnten also nach den Vorlagen nach empfunden und rekonstruiert werden. Das helle Buchenholz habe ich für die weißen Figuren nur geölt und für die schwarzen Figuren verwendete ich eine von Dr. Wunderlich empfohlene Lasur aus Walnussschalen. Hier dazu <a href="http://blog.ottonenzeit.de/archives/175" target="_blank">mehr &#8230; </a></p>
<p>Die fertigen Figuren sehen nun so aus:</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/schach32.jpg" alt="Schachfiguren" /></p>
<p>Bei allen Recherchen fand ich aber kein Schachbrett für das 10. Jahrhundert. Wie ein Schachbrett mit Einlegearbeit hergestellt wird, fand ich zwar im Schachbuch des Alfonso X. von León-Kastilien. Aber dies ist erst 13. Jahrhundert! Wir entschieden uns für eine Variante aus Stoff (siehe oben), die ebenso gut wie die Figuren in einem Beutel verstaut werden kann. Genauso gut wäre denkbar, dass vor Ort auf einem Tisch ein einfaches Schachbrett eingeritzt wurde. Und wie könnte der Beutel ausgesehen haben?</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/10/schach33.jpg" alt="Beutel für Schachfiguren" /></p>
<p>Auch hier sagt die Befundlage für das 10./11. Jhd. gar nichts ! Die Vielfalt der Abbildungen von Beuteln und Behältnissen für Schachfiguren im Schach- und Spielebuch vom bereits erwähnten Alfonso X. war so groß, dass wir nun nicht mehr widerstehen konnten und für Figuren und Brett aus Stoff einen dieser Beutel nachmachten.  Da diese Beutel im 13. Jhd. so selbstverständlich waren und fast auf jeder Abb. dazugemalt wurden, nehmen wir eine ähnliche Aufbewahrungsart für das Alltagsschach auch im 10. und 11. Jahrhundert an. <img src="http://blog.ottonenzeit.de/__oneclick_uploads/2011/09/isi-kl3.jpg" title="Isi" alt="Isi" align="left" /></p>
<p>Damit war unsere Rekonstruktion fertiggestellt und kann künftig in Museen und Lagern gespielt werden. Am Ende noch ein Tipp zum Weiterlesen und evt. zum Besuchen: Das Schachdorf Ströbeck und sein <a href="http://www.schachmuseum-stroebeck.de/" target="_blank">Schachmuseum.</a></p>
<p>Euer Isí</p>
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