Wanderausstellung 2015 in Bad Gandersheim

Gruppenfoto der „Wanderausstellung“ 2015, Foto: Maic Gronych, Huginn-Ravenpicture

Auch in diesem Jahr fand eine ottonisch-saalische Wanderung in Gewandung statt, von uns seit 2011 „Wanderausstellung“ genannt. Diesmal haben wir uns eine Tour und eine Unterkunft in Bad Gandersheim gesucht, der „Wiege der Ottonen“. Ein ausführlichen Bericht mit Fotos gibt es von Lis in unserem Wanderausstellungs-blog…

Viel Spaß beim Lesen, Euer Isí

Das machen wir im Winter …

Ottonen gut gebettet im Kloster Drübeck, Foto: Lis Mann

Z. B.  organisieren wir Museumsbesuche oder eine Besichtigungstour (Templerkapelle, Doppelkapelle etc. wie 2013). Dieses Jahr war wieder eine interne Winterklausur dran, zu dem auch enge Freunde kamen. Unser Tagungsquartier war das bereits zu ottonischer Zeit (urkundlich seit 960 erwähnt) bestehende Kloster Drübeck (Wir berichteten schon im verg. Jahr darüber) Heute ist das Gelände ein gut gepflegtes evangelisches Tagungszentrum, in dem auch kleine Gruppen gemütlich tagen oder sich zusammenfinden können. Bequeme Unterkünfte und von der Qualität gute Vollverpflegung wird garantiert. Auch im Winder hat das Gelände seinen Charme. Wie harmonisch muss es dort erst in schöner Jahreszeit ausschauen!

Eine ottonische Tagung

So tagen Ottonen und Salier

Es ist bekannt, dass  sich ottonische Adlige zu Zusammentreffen an abgelegenen Orten trafen (z.B. in Saalfeld), aber ihre Themen waren natürlich ganz andere als unsere Themen am Wochenende. Bei uns ging es um Menschwerdung, Mittelalterliches Spiel (besonders um die Schachregeln, die in einigen entscheidenen Punkten von den heutigen unterschiedlich waren, doch dazu hier später), Netzknüpfen und angefragte Veranstaltungen. Der Samstagnachmittag gehörte aber bei bestem Sonnenwetter einer Wanderung zwischen den Klöstern Drübeck und dem Kloster Ilsenburg und wieder zurück. Dazu wird es noch schöne Fotos in unserem „Wanderausstellungs“-Blog geben.

Es hat allen so gut gefallen, dass wir auch im Winter 2016 dort wieder eine Winterklausur abhalten werden.

Euer Isidorus

Die ottonisch-salische Wandergesellschaft

Wanderausstellung 2013

Es war nicht wirklich sonnig (Jörn). Dieses Jahr fand unsere „ottonische Wanderausstellung“ in Ebstorf in der Lüneburger Heide statt.

Drei Jahre hatten wir Glück, es gab herrliches Wanderwetter. Aber das vierte Jahr fiel die Wanderausstellung zunächst ins Wasser. Erst als am So. die Sonne herauskam, konnten wir von Ebstorf nach Hanstedt 1 und zurück wandern. Eine kurze Strecke, ich gebe es zu, aber wir wollten am Abend wieder alle zu Hause sein. Was haben wir stattdessen unternommen? Wir sind nach Lüneburg gefahren und haben das Salzmuseum besucht, immerhin hat Lüneburgs Salzförderung ottonischen Bezug. Im Anschluss gab es eine Führung im Ebstorfer Kloster inkl. Kreuzgang mit alten Truhen, Klosterkirche und Ebstorfer Weltkarte. Der Konventualin, die uns so lebendig durch das Kloster führte und sich auch nicht an unserer Tracht störte, sondern uns diese im Gegenteil den anderen Besuchern erklären ließ, auf diesem Wege noch einmal ganz herzlichen Dank. Irgendwie haben wir uns an diesem Tage alle ein wenig in das Kloster „verliebt“. Vielleicht hat es ja geholfen!

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über regennasse Wege …

Noch in der Nacht ging der Regen nieder, aber am nächsten Tag lachte die Sonne vom Himmel herunter. Wir brachen vom Kloster auf und machten eine kleine Rundwanderung bis Hanstedt I und seiner Findlingskirche und wieder zurück. Das Café in der Nähe des Klosters bildete den Abschluss der Wanderausstellung und die Brücke zurück in den Alltag. AllenTeilnehmern (14 bei der Wanderung) einen ganz herzlichen Dank!

Schließen möchte ich heute passend mit dem Ebstorfer Reisesegen:

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Hier gibt es ja große Pilze !

Gottes Geist beflügle Deine Schritte.

Gottes Liebe trage Dich, wenn der

Weg zu beschwerlich wird.

Gott begleite Dich,

heute, morgen und alle Tage.

Amen (Quelle: http://www.kloster-ebstorf.de)

Euer Isí

Herbst und Wanderausstellung

Wanderausstellung 2012

Wie man sieht, es ist Herbst. Die Saison 2012 ist beendet. Wie in den letzten zwei Jahren haben wir zum Schluß eine „Wanderausstellung“ veranstaltet, d.h. wir sind in Gewandung eine längere Strecke gewandet, ganz für uns, aber selbstverständlich nicht unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Hier einige öffentliche Fotos von der Wanderausstellung 2012… Ich hoffe, dass ich noch zu einen eigenen längeren Beitrag über diese Veranstaltung komme. Übrigens: Teilnehmer anderer Gruppen sind gerne im nächsten Jahr gesehen. Einfach mit mir Kontakt aufnehmen.

Wir waren auch auf den Petersfelstagen. Darüber gibt es auch noch (hoffentlich) einen eigenen Bericht.

In Minden ist zum ersten Mal ein Reenactorpreis verliehen worden. Herzliche Glückwünsche den Gewinnern, die auf der Seite von „Minden erleben!“ vorgestellt werden, hier sind sie im Überblick zu finden…

Sehr froh bin ich über die heile Rückkehr der „Eroberer von England“, die bei der Veranstaltung „Hastings 2012“ teilgenommen haben. Ein Tag davon fiel ins Wasser. Und Schlamm ist besser als Staub! Mehr davon bei den Fotos von Mara, hier anschauen …

Allen einen schönen Herbst und Winter

Euer Isí

Wanderausstellung 2012

Wanderausstellung 2011

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Wie im Jahr davor, siehe hier, trafen wir uns zum Saisonabschluss wieder zu einer herbstlichen Wanderung. Der Teilnehmerkreis ist gewachsen, statt einer Handvoll Leute waren wir nun schon eine  kleine Wandergruppe von 13 Leuten und ein Baby im Bollerwagen. Möglich wurde dies auch durch die salische Verstärkung von der Lütjenburg. Herzlichen Dank! Eine kleine Fotoreportage folgt hier:

Dieses Jahr ging durch Blankenburg hindurch zum Michaelstein bis Volkmarskeller. Wir wollten, das gebe ich ehrlich zu, noch ein Stückchen weiter, warum es nicht klappte, verrate ich gleich. Zunächst stelle ich die Wandergruppe vor:

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 Das sind natürlich noch nicht alle. Diese beiden fehlen auf dem Bild:

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 Und so schaut eine ottonische Wanderausstellung aus, wenn sie in Bewegung ist:

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Es war ein herrlicher Herbsttag und wir kamen auf dem Marktplatz in Blankenburg an:

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Es ging weiter bis zum Michaelstein. Hermann erfand auf dem Weg das „Salisch Walking“:

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Und weil er so im Schwung war, eröffnete er uns kurz darauf das Ziel unserer Wanderung:

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Das ist doch gut zu schaffen! Aber nur, wenn es zwischendurch erholsame Pausen gibt, z.B. hier am Michaelstein:

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Wir waren ein begehrtes Fotomotiv. Zum Kloster gibt es hier einiges zu lesen. Wir stärkten uns, sonnten uns und nach der Pause ging es hinein in den Harz:

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Über Stock und Stein, immer höher hinauf. Bis wir merkten, wir haben uns verlaufen und hätten einen ganz anderen Weg nehmen müssen. Es ging wieder zurück:

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Unser Ziel war nun Volkmarskeller. Weiter würden wir für heute nicht kommen. Im Mittelalter hätten wir hier Schutz und Übernachtung gesucht.

Deswegen etwas über unser Ziel: Wahrscheinlich wurde die natürliche Karsthöhle bereits in prähistorischer Zeit genutzt, die erste nachweisbare Erwähnung des Volmarskellers erfolgte durch die Einsiedlerin Liutbirg in der Mitte des 9. Jhd:

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Nein, das ist nur unsere Stiftsdame Harlindia! Aber so konnten wir es uns gut vorstellen. Zufälligerweise ist der Volkmarskeller tatsächlich ein ottonisches Ziel, denn in einer Schenkungsurkunde unseres Königs Otto I. von 956 an das Stift Quedlinburg ist hier eine Michaelskirche erwähnt. Hier sind einige Grundmauern von der Anlage:

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Sie könnte so ausgesehen haben:

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Aber da das Kloster längst verfallen war, keine Einsiedlerin uns helfen konnte, hieß es  also für uns, den Heimweg anzutreten:

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Über Michaelstein ging es zurück nach Blankenburg zum Essen. Es war eine anstrengende Tour, auch durch unser historisches Schuhwerk, welches dieses Jahr bei allen gut durchgehalten hat, aber es hat allen viel Spaß gemacht. Auch für die Spaziergänger im Harz war die „Wanderausstellung“ sicher ein Erlebnis. Wenn ein ganzer Zug Ottonen durch den Wald spaziert, ist wie ein Blick wie in eine andere Zeit.

Wie letztes Jahr beendeten Sabine, Annette und ich (diesmal in Begleitung unseres Besuchs aus Tokio) das Wanderwochenende durch eine Einkehr in die Stiftskirche, um in der Krypta unter dem Westchor zur Ruhe zu kommen:

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Ich weise hier auch noch einmal auf die Ausstellung Schleierhaft über die Stiftsdamen in Gernrode gerne hin, die auch ausgezeichnet im Internet dokumentiert ist und dies auch hoffentlich noch einige Zeit bleibt. Wenn dann noch Zeit bleibt, empfehlen wir den Besuch des „Froschkönigs“, um wie „in alter Zeit“ einen Kaffee zu trinken, wenn auch nicht ottonisch. Für die Eiligen gibt es das hier: wanderausstellung16

Euer Isí

Fotos von Joachim, Lis, Hermann (Danke Euch!)

Harzwanderung

Erster Rauhreif überraschte uns am Morgen, die Blätter der Bäume zeigten allerschönste Herbstfärbung, die letzten Pilzsammler waren unterwegs. Die Ottonen beschlossen im Harz zu wandern.

Wanderung in Gewandung

 Das war unser erster Versuch eine Wanderung in Gewandung zu unternehmen, einfach mal abseits von Veranstaltungen, Museen und Märkten sich zu treffen und noch einmal vor dem Winter unserer Kleidung der Ottonenzeit auszuführen.

Das Selketal bei Mägdesprung erwies sich als idealer Stützpunkt für unser kleines Wanderwochenende. Das Einpacken am Freitag erwies sich als überschaubar und wir konnten alle nach der Arbeit dort eintreffen. Das gastliche Haus von Ehepaar K. lag sehr idylisch. Schiefer und Holz herrschten vor, der Gastraum war sehr passend für uns. Vegetarische Kost stellte für uns Mittelalterleute die größere Herausforderung dar. Es schmeckte letztendlich aber auch. Aber um die Unterkunft des 21. Jahrhunderts im Öko-Stil der 80ziger Jahre des vorherigen Jahrhunderts soll es hier nicht gehen. Beginnen wir also sofort mit der Wanderung:

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Unsere Wandergruppe bestehend (von links nach rechts) aus Sabine, Nette, Isidorus, Buteo, Hemmo und Rike.

Die kalten Finger der Nebelfrau

Es war nicht mehr die ganz frühe Morgenstunde, zu der wir aufbrachen. Die Terz war eben gerade durch, aber die Nebelfrau war schon verschwunden, doch ihre kalten und unsichtbaren Finger waren noch allerorten. Deswegen verschwanden die Sommertuniken unter Wolle oder wurden gleich fortgelassen, Nette zog sogar ihren Halbkreismantel über. Der Weg führte uns durch Wald an der Selke entlang bis zu den Füßen der Burg Anhalt, von der nicht viel erhalten ist und die es in der Ottonenzeit noch nicht gab. Hier überquerten wir die Selke. Da es inzwischen ein Brücke gibt nicht an einer flachen Stelle, sondern über eine Brücke. Einige Leute im urbayrischer Gewandung machten uns rasch klar, dass wir am heutigen Tag nicht die einzigen Gewandungswanderer sein würden. Wanderer ganz ohne Gewandung begegneten uns allerdings nicht. Der überall grob geschotterte Wanderweg blieb uns den Tag über  erhalten, war weder für unser mittelalterliches noch für neuzeitliches Schuhweg sonderlich gut. Unter dem Gesichtspunkt naturbelassener Wege fällt, das sei vorweg gesagt, die ganze Strecke durch.

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Unser historisches Ziel: Geros Stiftskirche

Die Stiftskirche von Gernrode, Stiftung von Markgraf Gero und seiner Schwiegertochter Hathui, die auch erste Abtissin für die adligen Stiftsdamen wurde, war das Ziel unserer Wanderung. Auch unsere Route dorthin war nur teilweise historisch, denn höchstwahrscheinlich hätten wir wohl die Straße von Harzgerode kommend genommen, aber wo Biker und Ausflügler auf unauthentischen Teerbelag herumkurven, da ist kein Platz für Ottonen.

Immerhin geben wir ein malerisches Bild ab: Drei leichtbewaffnete Männer, drei von der Kleidung nicht ganz arme Frauen, die zusammen ihre Siebensachen in zwei Korbkiepen und  einer Umhängetasche transportieren. Noch im Wald gab es die erste Pause, danach erreichten wir relativ rasch das Sternhaus. Unser Weg kreuzte die Straße nach Gernrode und wir hätten selbst ein Stück dieser Straße bis hinunter zum Ostergrund gehen müssen, aber wir gingen zunächst im Wald weiter und kehrten entlang der Trasse der Harzer Schmalspurbahn querfeldein auf feuchter Wiese auf die eigentliche Route zurück. Diese Anstrengung verlangte nach dem Mittagsimbiss „Zum verendeten Reh“ „mit Hirschwurst, Brot und Käse, dazu Gänsewein, alles aus den Kiepe“, wie es Sabine ausgedrückt hat. Der ruhige Blick auf herbstliche Wiese und Wald war beruhigend. Es war warm geworden und wir brachen auf, bevor wir richtig schläfrig wurden und uns vielleicht der „Alte Weidenmann“ erwischte.

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Durch den Ostergrund

Die Wanderung näherte sich langsam ihrem Ziel. Im Ostergrund passierten wir ein Rückhaltebecken, durch das das Tal sehr seinen ursprünglichen Charme verloren hat, und versuchten dort zu schleudern. Aber das Harzer Schottergestein ist für ordentliche Schüsse gänzlich ungeeignet. Schade! Wir begegneten jetzt, je näher wir auf Gernrode zumarschierten, anderen Wanderern, die sich freuten oder dumme Bemerkungen machten, ganz nach Temperament oder Einstellung. Ich nahm mir fest vor, für das nächste Mal Erklärungszettel in der Umhängetasche zu haben, aus den die Leute ersehen können, warum wir so komisch herumlaufen. Denn Wanderung in Gewandung, was ist das eigentlich? Ist das ein neuer Trend in der historischen Darstellung? Der erste Gedanke, den die Leute dabei hatten, das schloss ich aus den Bemerkungen, war, das wir aus einem Mittelaltermarkt in der Umgebung entlaufen harzwa4.jpgwaren. Denn Mittelalter ohne „erschröcklichen Mittelaltermarkt“, geht das überhaupt? Dürfen die das? Einige dachten bei unserem Anblick, so vermutete Nette richtig, an ein Krippenspiel. Aber Hemmo war nun als Christkind wirklich zu groß und keine der Damen, ohne ihnen nahetreten zu wollen, war noch Jungfrau.

Wir wanderten weiter, erreichten den Ostersee und bogen vor ihm Richtung Stadt ab. Hier standen schon die ersten Wochenendhäuser und Häuser am Hang. Wir brauchten nur noch gemächlich in die Innenstadt herab zu schlendern. Den Damen verlangte es vor dem Kirchgang rasch nach einer Stärkung. Die Herren waren auch nicht abgeneigt.

Über 1000 Jahre und ein Tag

Das Ziel war erreicht. Wir standen vor der Stiftskirche in Gernrode. Viele Informationen, die in der Kirche auch als Ausstellungstafeln zu sehen sind, habe ich ans Ende des Berichtes gelegt. Wo wir jetzt standen, und auf dem Gruppenbild zu sehen sind, stand einst die Burg und der Hof von Markgraf Gero, einem der rücksichtslosesten Vasallen Kaiser Ottos und sein Mann für das Grobe in Slawenangelegenheiten. Bis heute ist er im Verhältnis Slawen und Deutsche stark umstritten. In der Wikipedia-Diskussionsseite weist ein User zu Recht darauf hin, dass man einen Markgrafen jener Zeit nicht mit heutigen Maßstäben messen könne. Da Geros Wirken jedoch polnische Staatsgründungsmythen berührt, führt man ihn gern als ersten „häßlichen und brutalen Deutschen“ an. Die Kirche zu seinem Gedächtnis steht bis heute. Er muss ein wichtiger und außergewöhnlicher Mann gewesen sein, da die ottonischen Königschroniken so viel über ihn zu berichten wissen.

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Die Stiftskirche selbst in der heutigen Form ist natürlich nicht mehr der Bau der Ottonen, aber hat sich viel von der Ursprünglichkeit bewahrt, ist zudem sehr sensibel (bis auf die Innenbemalungen) restauriert worden. Das kann nachgelesen werden. Und gerade wird wieder an der Kirche restauriert, das wesentlich später entstandene „Heilige Grab“ wird einer Auffrischung unterzogen. Dennoch war das Grab Geros ein angemessenes, ja fast heiliges Ziel. Die Krypten (nur die östliche ist ottonisch) luden zur Einkehr ein. Es war jedoch spät geworden, wir hatten die Kirche zu verlassen. Ohnehin, das Abendbrot wartete auf uns.

Noch ein Wort zum Schuhwerk:  Rike, Buteo und Hemmo hatten CP-Schuhe an. Diese waren z.t. genagelt, was ich für Wanderungen auch befürworten würde, auch wenn die Fundlage da sehr düster ist. Bei Sabine und Nette ist es ähnlich. Ich hatte die „Theophanu-Schuhe“ von Snorri an, die aber schon einen Riß hatten, der sich zu einem klassischen Loch auflief. Ich kann nun sagen: „Ich gehe meilenweit für Kaiser Otto.“

Am Ende noch viele Informationen über die Stiftskirche Gernrode und das Leben der Stiftsdamen, die Ausstellung Schleierhaft?.

Euer gewanderter Isí