Archive for the ‘Verein’ Category

Schleuderwettbewerb 2010

Dienstag, Juni 1st, 2010

Nach langen Überlegungen haben wir uns entschieden, den nächsten Schleuderwettbewerb, Abnahme von Schleuderschülergraden auf den Samstag,  31. Juli,  auf der Turmhügelburg Lütjenburg stattfinden zu lassen. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Interessenten bitte Mail an rio (at) romanica.de oder hier auf der Seite das Kontaktformular benutzen.

Jaegoor und Isí

Ottonendarsteller

Freitag, Mai 7th, 2010

Die Darstellerseite ist endlich fertig geworden! Alle mir momentan bekannten Ottonendarsteller habe ich dort zusammengefaßt. Falls ich jemanden übersehen, vergessen habe (sorry schon mal!): Interessierte ottonenzeitliche oder gar ottonische Gruppen können sich gerne melden. Ich würde mich freuen, sie in unsere Interessengemeinschaft aufnehmen zu dürfen. Für Anfänger ist dort auch der aktuelle Kitguide vom Uhl eingestellt. Hier geht es auf die Seite…

logo010g.jpgEuer Isí

Auf zum Heerbann

Mittwoch, März 31st, 2010

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Der IV. Heerbann 2010 findet am 24-25.04.2010 in Bruchmühle bei Berlin statt.

Von uns werden teilnehmen:

Ich hoffe, es wird ein so schönes Treffen wie im vorherigen Jahr. Diesmal ist sogar für abendliche Erholung bei angenehmer Plantscherei gedacht, denn die Zuberwölfin stellt ihre Badezuber auf. Viel Spass nicht nur beim Baden …

Vom Schleudern noch folgendes. Die Reise von Jaegoor verlief sehr erfolgreich. Die Kollegen auf dem Balearen haben sogar einen kleinen Bericht verfaßt, wer des balearischen Katalanisch mächtig ist, hier bitte weiterlesen…

Außerdem gibt es Jaegoors erstes Schleuderervideo bei Youtube…

logo010g.jpg  Bis bald und frohe Ostern, der Isí

Winterklausur - Rückschau

Montag, Februar 1st, 2010

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Lindstedt, ein kleines Dorf in der Altmark war unser Treffpunkt für die erste Winterklausur der Ottonenzeit und Freunden, sowie dem Verein um Ulf Frommhagen, der sich um eine Restaurierung des Gutshof von Lindstedt und um eine Rekonstruktion der Turmhügelburg dort bemüht. Über eine verschneite Landstraße kämpften wir uns bis Lindstedt, kamen einigermaßen pünktlich und fanden auch den Gutshof am Rande des Dorfes gut. Mit dem Gemeindehaus wurde uns eine einfache, aber warme Unterkunft für das Wochenende zur Verfügung gestellt. Ganz herzlichen Dank deswegen an unsere Gastgeber. Es dauerte durch den Schnee etwas, bis alle eintrafen und so verlebten wir einen Schneeabend mit Kennenlernen und Wiederkennenlernen. An Wulflongbow vielen Dank für die Freitagabendverpflegung!

Erst am Samstag begann das eigentliche Klausurprogramm mit der Begrüßung durch Maic von Huginn. Der Vormittag war der Innenschau und Reflektion gewidmet. Kurz gefasst: Was machen wir da eigentlich ? Es wurden Verbesserungen für den Kitguide Ottonik angesprochen. So kam der Vorschlag, Fotobeispiele von z.B. bestehenden ottonischen Darstellung neben historischen Abb. zu stellen, um zu zeigten, so könnte eine Rekonstruktion in der Praxis aussehen. Ein Austausch fand über Motivation der Darstellung und die Probleme der Vermittlung der Darstellung statt. Die Hemmschwelle, die in der Öffentlichkeit angesichts der historischen Darstellung vorhanden ist, haben wir sich alle bereits erleben können. Und will das Publikum wirklich nur aktionreiche Veranstaltungen? Jemand brauchte es mitten in der Diskussion auf dem Punkt: Was wir machen ist eine Gradwanderung zwischen Hofnarr und Ritter. Ist die Publikumsarbeit wirklich das Nonplusultra? Veranstaltungen wie der Heerbann in Berlin-Brandenburg ziehen viele, viele Darsteller (444 im Jahr 2009) jedes Jahr, die ganz ohne Publikum Training, Workshops und Begegnung erleben. Woran liegt der Reiz der internen Veranstaltung? Dabei kann es auch praktische Gründe haben, die Öffentlichkeit nicht dabei zu haben: Die Organisation einer internen Veranstaltung reduziert den Aufwand erheblich. Am Ende kamen die Problematik “Verein” dran. Dieser bietet organisatorische und finanzielle Vorteile, stellt u.a. die Geschäftsfähigkeit einer Interessengemeinschaft her. Menschliche Dinge sollte man locker angehen, auch wenn es denen, an denen als Vorstände Ansprüche und Forderungen herangetragen werden, schwer fällt.

Am Nachmittag stellte Ulf Frommhagen das Projekt “Turmhügelburg Lindstedt” vor.  Eine Datierung des jetzt vorhandenen Gutsensemble wird dadurch nicht leichter, da durch die amerikanischen Besatzungstruppen das gesamte Gutsarchiv verbrannt wurde. Anscheinend gab es aber zwei Adelsgeschlechter, die man als v. Lindstedt bezeichnen kann. Das erste Geschlecht zog auf Druck der Askanier berklausur2eits 1250 in Richtung Pommern ab. Das zweite Geschlecht, ursprünglich v. Sondersleben, dann v. Lindstedt, errichteten das 1705 erneuerte Gutshaus, das 1886 endgültig in bürgerliche Hand fiel. Bei einem Rundgang über das Gelände bekamen wir den alten Turmhügel gezeigt. Hier ist nicht klar, ob sich darauf ein Holzturm oder wahrscheinlicher in der Gegend ein Steinturm befand. Eine mögliche Rekonstruktion wird sich aber nicht am Originalstandort, sondern auf den Wiesen daneben befinden.

Der zweite Nachmittagsvortrag entführte uns zu den Burgen der Kreuzfahrerzeit in Syrien, Jordanien und Israel. Trotz der Tücken der Technik (leider funktionierte der Beamer nicht) bekamen wir ein sehr eindrucksvolles und (fast) vollständiges Bild der Burgen dort.  Besonders freuten wir uns über einen Eindruck der Burg von Schaizar, die wir aus der Autobiografie von Usama ibn Munquid kennen. Für den Vortrag bedanken wir uns bei Odo von Crain von den Templern in Berlin.

Das Abendprogramm bestand aus der praktischen Vorführung der frühmittelalterlichen Küche. Ein kleines Team hatte den Nachmittag (allerdings in einer modernen Küche) für uns gekocht und am Abend wurde als erster Gang eine stärkende Brühe, als zweiter Gang gefülltes Huhn mit zweierlei Wintergemüse, Kohl mit Speck oder Zwiebeln mit Honig, und als Nachtisch Bratäpfel mit Mandel oder Rosinen serviert.  Die klausur3Erklärung in Form eines kleinen Vortrag folgte am Sonntagmorgen: Dabei stellte es sich heraus, dass die Aussage, es gebe keine frühmittelalterlichen Vorlagen oder Rezepte zur Ernährung nicht richtig ist. Neben den Capitulares Karls des Großen und dem Lorscher Arzneibuch ist auch Apicius Kochbuch als Leitfaden für eine frühmittelalterliche oder ottonische Küche verwendbar. Die frühsten uns bekannten Exemplare sind aus dem 9. Jahrhundert und große Verbreitung erfuhren seine Rezepte durch die Küche der Äbte der großen Kloster, die separat von den Küchen der Klöster existierte, da hier auch Gäste und Besucher der Klöster verköstigt wurden, wie Annette von der Ottonenzeit und Maic von Huginn zusammen ausführten. Im Anschluss an diesen Vortrag wurde die Winterklausur 2010 der Ottonenzeit geschlossen. Ganz herzlichen Dank bei allen Teilnehmern. Einer Wiederholung steht meiner Meinung nach nichts im Weg. Ich würde mich freuen, wenn wir dafür wieder eine ähnlich große Teilnehmerzahl bekommen würden.

Euer To.

Beteiligte Gruppen und Vereine: 

Schleuderer-Kontakte

Freitag, November 27th, 2009

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Quelle der Abb.: FEDERACIÓ BALEAR DE TIR DE FONA

Wie anerkannt das Schleudern in anderen Ländern ist, zeigt obige Briefmarke der spanischen Post, die das Schleudern zu einer Serie mit traditionellen Spielen und Sportarten mit aufgeführt hat. Das freut uns sehr und macht uns Hoffnung, dass sich das Schleudern auch in unseren Breiten zu mehr als einem Spaß für Historische Darsteller entwickelt.

Es war eine Idee vom Jaegoor: Wir wollten einen Kontakt mit den balearischen Schleuderern aufnehmen, die in der balearischen Schleudererförderation mit Sitz in Palma de Mallorca organisiert sind. Tatsächlich erhielten wir Rückantwort und die herzliche Einladung, uns bei Gelegenheit einmal an einem Wettbewerb auf den Balearen zu beteiligen.

Hier die Adresse unseres balearischen Schleuderer-Partners …. http://www.tirdefona.org/. Wir hoffen, die Zusammenarbeit weiter ausbauen zu können. Wir treffen uns auf den Balearen!

 Euer To.

Termine und Fotos

Freitag, September 25th, 2009

Termine stehen in Zukunft hier auf den Seiten und zwar hier…

Ich reiche auch die Fotogalerie von Großleinungen nach, die Fotos sind hier …

Euer To.

Turmhügelburg, Tag des offenen Denkmals und Saisonende 2009

Montag, September 14th, 2009

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In der letzten Juliwoche waren wir zusammen mit dem Wolfsbanner, Freunden des Wolfsbanners, Maic und Snorri auf der Turmhügelburg Lütjenburg. Da ich noch vorhabe, einen Artikel im Chronico zu schreiben, deshalb nur hier ganz kurz unsere Eindrücketurmh2.JPG: Die Anlage der Turmhügelburg gefiel mir gut, von der Anlage sehr kompakt, wie auf dem Foto (”Dorfstraße”) zu sehen. Mit viel Liebe zum Detail und so angenähert um die Kernzeit (13. Jahrhundert) wie möglich. Die Belegtreue führt jedoch zum größten Kritikpunkt, die zeitliche Streuung der Gebäuderekos v. 11. bis zum 15. Jahrhundert. Dennoch wirkt das Ensemble einheitlich. Es gibt Motte mit Wassergraben, eine Kapelle, das Ritterhaus, Schmiede, großes Wirtschaftsgebäude,, Wohn- und Stallgebäude, Speicher, Backhaus und Brunnen. Besonderen Anklang fand bei mir, das in dieser Anlage umgesetzte Konzept eines “Lebendigen Museums”, d.h. Darsteller werden nicht nur zu Veranstaltungen herangeholt, sondern turmh3.JPGkönnen das ganze Jahr über das Gelände im Rahmen der Nutzungsordnung “buchen”. In der wunderschönen Anlage, mit den netten “Mitbewohnern, der tollen Orga. (Danke Lis, Torsten und Herr Eller) und den sehr interessierten Museumsbesuchern hat uns dieser “Mittelalterurlaub” viel Spass gemacht. Weitere Fotos von den Belebungen auf der Turmhügelburg hier …

Zum Tag des offenen Denkmals haben wir ein kleines ottonenzeitliches Lager auf dem Rittergut Großleinungen organisiert. Es waren Sachsen, Ottonen und Wikinger da. Es wurde gefärbt, Bronze gegossen und Textiles hergestellt. Ganz herzlichen denken wir der Von der Ropp-Crammschen Verwaltung und Kathrin Seiferin für die Verköstigung. Es war ein ruhiges und gemütliches Lager mit viel Sonnenschein am Samstag und leider einen sehr zeitigen Aufbruch durch die Schauer bedingt am Sonntag. Da konnten Annette und ich das erste Mal dieses Jahr unser Zelt aufbauen und gleich wurde es nass !  Erst einmal hat es uns in Großleinunngen gut gefallen und wir werden darüber noch reden müssen, ob wir uns dort künftig engagieren wollen oder können. Das nächste Jahr ist schon ganz schön voll!

Das war schon unser Saisonende 2009. Jetzt kommen nur noch einige kleinere Sachen wie zwei Vorträge. Wir werden uns gegenseitig besuchen und Ausstellungen besichtigen. Ich hoffe, dass wir im Winter ein Nähwochenende hinbekommen. Ich freue mich auf erneute Besuche in der Bibliothek mit interessanten Recherchen.

Allen einen schönen Herbst, Euer To.

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Familientag im Kloster Memleben

Donnerstag, August 20th, 2009

Statt der Organisation eines großen Festes haben wir uns an einem verregneten Juli-Wochenende lieber etwas Kleines vorgenommen. Es wurde sehr gemütlich. Wir unterstützten das Kloster Memleben beim Familientag in ottonischer Ausstattung. Für Annette bauten wir einen kleinen Stand auf. Dort durfte sie den ganzen Tag Spinnen. Natürlich mit der Spindel! Es fügte sich gut in den Hof mit den anderen Handwerkern (nicht Darstellern) ein. Maic und ich waren gleichfalls für Erklärungen da und machten ansonsten einen guten und dekorativen Eindruck. Leider kamen wegen des verregneten Wetters nicht viele Besucher. Aber wir kamen noch in den Genuß eines Theaterstücks der Gruppe “Poeta Historica”.

Maic hat das Museum und das Gelände sehr gut gefallen. Ich habe besonders die Blumenpracht und die gepflegte Parkatmosphäre sehr genossen. Memleben ist einfach kompetent und kuschlig. Wir werden gerne für weitere Vereinsaktivitäten wieder kommen, wenn man uns braucht.

Hier noch ein Link zu einer Fotogalerie und zu einem alten Memlebentext (2006) von mir. Allgemeine Informationen über Öffnungszeiten, Preise etc.  auf den Seiten des Klosters Memleben.

Euer Torsten

Färbewochenende

Donnerstag, Juli 16th, 2009

oder Färben mit Hei-Wu kann man es auch nennen. Es hat mich besonders gefreut, weil unser Farbenmeistro sich das erste Mal an unseren Vereinsaktivitäten beteiligt hat. Mit einem Vortrag am Freitagabend führte er uns in die Geschichte des Färbens mit Naturfarben ein. Der erste Tag mit Krappfärbung auf Wolle und Seide brachte schon sehr schöne Ergebnisse.  Für die Krappfärbung war hauptsächlich Sabine zuständig. Ganz herzlichen Dank dafür ! Selbst auf naturgrauer Wolle wurde die Farbe sehr intensiv. An Leinen trauten wir uns mit Krapp nicht. Eine Diskussion spann sich um die Frage, ob Krappfärbung auf Leinen historisch sei oder nicht. Der Fachmann sagte: Nein.

Am zweiten Tag färbten wir Leinen und Seide mit Indigo. Nach der Färbung im feuchten Zustand noch sehr farbintensiv, ergab sich doch am Ende nur ein sehr schwaches Blau. Indigo kommt z.B. auch in Waid vor. Farbintensive Waidfärbung kommt im Frühmittelalter schon sehr gehäuft vor. Als Nichtfachmann hofft der Berichterstatter alles genau wieder gegeben zu haben und hofft sehr auf weitere Färbeerlebnisse.

Euer To.

Hausverbot ?

Mittwoch, Juli 1st, 2009

Eigentlich ist es unglaublich und in der vom Grundgesetz (hier die Erinnerung an Artikel 5 !) geschützten Demokratie eigentlich unmöglich durch eine freie Meinungsäußerung Sanktionen wie Hausverbot in öffentlichen und mit Steuergeldern geförderten Einrichtungen befürchten zu müssen, eine Anlage, die man zudem jahrelang aktiv und mit viel Zeit- und Geldeinsatz unterstützt hat. Es geht um das sogenannte Freilichtmuseum Tilleda, von dem wir mal die Hoffnung hatten, dass es doch einmal irgendwann zu so etwas wie einem Museum wird. Die Hoffnung haben wir aufgegeben, aber dennoch empfehlen wir historisch und archäologisch interessierten dort einen Besuch zu machen. Denn jeder sollte sich selbst ein Bild machen, wie das Andenken an eine bedeutende ottonische Pfalz gepflegt und aufrecht erhalten wird. Hier noch mal die ganze Meinungsäußerung und darunter die Reaktionen:
Kritische Bewertung Tilleda
Die Androhung von Rechtsmitteln sehe ich übrigens sehr gelassen. Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut und nur weil die Politik etwas aus touristischen und politischen Gründen gut finden möchte, muss es nicht auch der einzelne Bürger tun. Ich lade herzlich jeden ein, sich ein eigenes Bild zu machen. Zudem bin ich durch jahrelange Einblicke in die Lage vor Ort sicher auch nicht objektiv, aber das ist auch nicht die Absicht einer Meinungsäußerung. Wer das nicht begriffen hat, bewegt sich als Politiker auf sehr dünnen Eis. Der Pfingsberg von Tilleda ist kein privater Gutshof und der dort im Auftrag der Gesamtgemeinde Kelbra regierende Bürgermeister ist kein Gutsherr. Auch auf einer Kaiser- und Königspfalz herrschen heutzutage die grundgesetzlich verbrieften Rechte der Demokratie.

Vereinsmeierei muss auch mal wieder sein. Die letzte Geschäftstätigkeit des Vorstand vor der Sommerpause ist jetzt im Vereinsbereich nachzulesen. Das Passwort wurde allerdings aus Sicherheitsgründen routinemäßig geändert und ist bei mir über das Feedbackformular abzufordern:
Feedback

Euer To.