Archive for the ‘Veranstaltungen’ Category

Schleudern auf dem Bauspielplatz Roter Hahn

Mittwoch, September 14th, 2011

Vom 20 - 21 August fand auf dem Bauspielplatz nahe Lübeck das diesjährige mittelalterliche Sommerfest statt. Geboten wurde ein breites Angebot. Schmieden, färben. spinnen, schnitzen, Pfeil und Bogenbau, Steinschleudern, Zinn gießen uvm. Und natürlich Steinschleudern ! Genau aus diesem Grund waren auch wir mit einem kleinen Lager vor Ort. Wir, das waren Lis, Hermann, Jens und ich. Und natürlich Gregor und Felizitatze.

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Wir hatten angeboten, das Steinschleudern den Besuchern hier etwas näher zubringen. Zu diesem Zweck bauten wir einen Infotisch übers “Schleudern - Damals und Heute” auf und steckten unseren Schussbereich (20 und 30m) ab:

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Der Info Tisch war dann auch wirklich eng umlagert:

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Nicht nur Besucher kamen, auch die Leute vom Bauspielplatz und aus anderen Lagern zeigten reges Interesse an der Schleuderei:

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Und geschleudert wurde dann auch reichlich. Wir begannen mit der Sonne im Gesicht und hörten auf, als sie uns im Nacken brannte

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Und während die einen sich um denn Nachwuchs kümmerten….

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……waren die anderen fleißig am Ball holen:

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…und wieder andere genehmigten sich erstmal einen kühlen Trunk:

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Es war ein wirklich sehr schönes Wochenende. Sehr gerne kommen wir nächstes Jahr wieder. Und vielleicht gibt es ja noch ein paar Ottonen die sich uns anschließen möchten. Platz für ein größeres Lager gibt es auf jeden Fall.

logo-sl2.jpg Jaegoor

Hier noch ein paar kleine Filmchen für Euch:



Die Turmhügelburg zu Pfingsten

Dienstag, Juni 28th, 2011

Wir sind wieder für eine Woche auf der Turmhügelburg. Und wir erwarten weitere Freunde aus der “Ottonenzeit”.  Von Ihnen wird im Verlauf des Berichtes die Rede sein. Am Ende gibt es eine Liste mit den beteiligte Gruppen bei unserer diesjährigen “Burgbelebung”.

Turmhügelburg Lütjenburg

Lütjenburg liegt nördlich von Hamburg. Es ist ein kleiner Ort in Ostholstein an der Ostseeküste. Ostholsteins Besonderheit ist, dass es relativ spät deutsch erobert und besiedelt worden ist. Erst im 12./13. Jhd. wurde es kolonisiert und christianisiert. Hölzerne Turmhügelburgen entstanden deswegen etwas später als im übrigen Heiligen Römischen Reich.  Eine große Rolle spielten dabei die Schauenburger Grafen, hier dazu mehr Informationen …

Nahe Lütjenburg im Nienthal wurde eine Turmhügelburg der Schauenburger Zeit von einem rührigen Verein rekonstruiert und neu errichtet. Sie besteht aus dem Eichenholzturm, der “eingemottet” auf einem Hügel steht und von einem Wassergraben umgeben ist. Nur eine schmale Holzbrücke, die leicht zu entfernen ist, führt hinauf zu diesem letzten Verteidigungspunkt. In der Vorburg steht ein Ensemble von 5 Wohn- und Wirtschaftsgebäuden und die Kapelle. Umgeben ist die Vorburg von einem Wall, der von einem Flechtzaun bekrönt ist. Es ist also keine Steinsburg des Klischeemittelalters, drohendes Gemäuer auf einem Berg oder Hügel, sondern eine Vorform, wie es sie auch im Frühmittelalter in zahlreichen Niederungen gab (deswegen aus Niederungsburg). Wir passen als Ottonen hier also ganz gut herein, wenn auch die meisten Gebäude nicht aus “unserer Zeit” sind.

Lageplan Turmhügelburg

Am Pfingstwochenende findet auf der Festwiese traditionell das “Wikingerfest” statt. Deswegen konnten wir unsere Belebung erst am Pfingstmontag beginnen. Diesmal schlafen wir nicht im Gesindehaus, sondern im Wirtschaftsgebäude. Die meisten “Wikinger” waren bereits abgereist, als wir kamen. Auch Bodendieks Gesinde, die Burgtruppe, zu der seit Neustem auch unser Jaegoor gehört, waren am Abreisen.

Wirtschaftsgebäude Turmhügelburg

Vorher saßen wir zusammen, aßen gemeinsam Hirsebrei und erzählten uns die neusten Erlebnisse. Das ist auch in Zeiten des Internets und der Informationsüberflutung schön. Oder gerade deswegen! Die stillen Tage in Lütjenburg begannen. Selten hatten wir es so ruhig.

Im Sommer am frühen Morgen, wenn die Sonne scheint und bevor die ersten Besucher komme, ist es in der Burg am Schönsten: Ich sitze im Ritterhaus oder in der Sonne auf dem Platz vor der Schmiede und schreibe. Der Tag beginnt gut.

Ritterhaus Turmhügelburg

Die Ruhe währt nicht ewig. Die Bodendieks sind abgereist, aber die ersten Freunde sind angekommen und wollen untergebracht werden: Elke und Jürgen, die Zähringer, sind zwei junggebliebene und herzensgute Schwaben, die uns damals in Tilleda sehr geholfen haben und die arme Orga immer wieder aufgerichtet haben, sie wohnen im Turm. Das war immer schon Jürgens Traum.

Burgturm Turmhügelburg

Kathrin und Holger kennen wir von unserer ersten ernstzunehmenden Veranstaltung in Quedlinburg 2006, dem Reenactorlager auf dem Schlossberg. Jonathan ist Kathrins Sohn. Sie haben ein Zelt neben der Kapelle aufgeschlagen.

Kapelle mit Zelt Turmhügelburg

In dieser Ruhe und Stille drängt sich die Frage auf: Was macht man den ganzen Tag in der Burg?

Die Frage ist einfach zu beantworten, aber nicht so einfach zu erklären: Wir “beleben” die Turmhügelburg, die sich von Beginn an als “Lebendiges Museum” verstanden hat. Was heißt das? Natürlich, wir tragen mittelalterliche Kleidung. Das ist nicht so einheitlich, wie man sich das so vorstellt. Fast 1000 Jahre dauerte das Mittelalter, das ist länger als der Zeitraum vom Ende des Mittelalters bis heute. Da wechselten oft Kleidung und Baustile. Die lütjenburger Turmhügelburg repräsentiert nur den letzten Rest dieser Zeit, etwa ab dem 11. Jahrhundert mit dem “ältesten Gebäude” der Anlage, dem “Wohn- und Stallgebäude” bis zum Ende des Spätmittelalters mit dem jüngsten Gebäude, der Kapelle. Dennoch kann man sich so etwa eine Anlage um 13oo vorstellen. Es ist natürlich nur Rekonstruktion und im Nienthal stand nie eine Burg. Doch rund um Lütjenburg fanden sich  allein 11 dieser kleinen adligen Befestigungsanlagen (im Kreis Plön etwa 45) und so gehört die Turmhügelburg ganz eindeutig zur typisch mittelalterlichen Geschichte der Gegend.

Der Bau von Turmhügelburgen begann in Deutschland etwa ab dem 10./11. Jahrhundert, in Frankreich noch früher, Spanien ging mit seinen Stadtburgen eigene Wege und über Italien weiß ich nicht viel. In Ostholstein errichtete der Holsteinisch-Sächsische Adel diese Burgen, um die slawischen Einwohner zu unterwerfen und das Land deutsch zu kolonisieren. Wie aus anderen Untersuchungen (z.B. auf Rügen und in Mecklenburg) zu ersehen ist, war es z.T. auch der einheimische Adel, der sich dem neuen Oberherr, hier die Schauenburger Grafen, unterworfen hat und sich den neuen Sitten anpaßte, d.h. Adelsburgen auf seinem Besitz baute. Die Bewohner der Turmhügelburgen müssen also nicht immer “Deutsche” gewesen sein.

Turmhügelburg Belebung

Was machen wir noch, außer unsere rekonstruierte Kleidung zu tragen, in unserem Fall die Mode der Ottonen- und Salierzeit? Eins können wir nicht und zwar mittelalterlichen Alltag nachstellen. Uns fehlen hierbei die täglichen Aufgaben, die Tiere etc. Wir können kleinen Handwerken nachgehen, einfache Handarbeiten machen, unser tägliches Essen kochen. Und wir machen einen guten Eindruck natürlich. Von Zeit zur Zeit und wenn man nett ins Gespräch kommt, führen wir die Besucher auch gerne durch das Gelände.

Inzwischen sind fast alle angekommen. Unsere Berliner Freunde Buteo, Hemmo u. Rieke waren leider aber nur kurz da. Der Uhl zu Wilhaim, seine Frau Cutani und die zwei Kinder Natalie und Jenny sind in das Gesindehaus gezogen, Kerstin mit Zelt auf die Wiese, Lis und Hermann in den Kornspeicher, die Liudolfinger Bruno und Baldwin und Jörn und Familie zu uns ins Wirtschaftsgebäude. Lis und Hermann von Gesinde der Burg schlafen im Kornspeicher.

Doch nun regnet es. Das hat uns leider unseren Schleuderwettbewerb geschmissen. Zu allem Überfluss ist auch noch unser Schleudermeister, der Jaegoor, krank geworden. Deshalb fühlte sich unsere Schleuderscheibe etwas allein gelassen.

Schleuderscheibe Turmhügelburg

Historisches Steinschleudern ist eine der Aktivitäten, die sich auf den Wiesen an der Seite der Turmhügelburg ausgezeichnet durchführen lassen. Im Mittelalter war eher die Stabschleuder verbreitet, da sich diese leichter bedienen ließ als das Spezialistenwissen der Bedienung der Handsteinschleuder mit Schlingen, die eher weitflächig in der Antike verbreitet war, jedoch als Waffe auch noch im Mittelalter nachweisbar ist (s. Funde z.B. in Schleswig).

Backofen Turmhügelburg

Ein Höhepunkt des diesjährigen Aufenthalts auf der Turmhügelburg war die Inbetriebnahme des kleinen Lehmbackofens neben dem Kräuterbeet. Das war etwas, was ich eher zum Alltagsleben einer Turmhügelburg zählen würde, leicht von einem Mann zu bewältigen. Wir waren dagegen zu viert/fünft: Zuerst wurde Holz gehackt, möglichst klein zum Anzünden und weiterbefeuern. Bruno machte Feuer und blieb zum Weiterbefeuern einige Stunden dabei. Der Mann, die Frau oder das Kind damals wird seinen Ofen gekannt haben, wir dagegen mussten uns erst mit ihm vertraut machen, bevor er richtig heiß wurde. Der Huginn-Ofen in Tilleda hatte, so erinnerten wir uns, einen Abzug, oder? Dieser hier nicht! Dennoch kamen am Ende drei leckere Brot und da die Hitze noch vorhanden war, ein sehr schmackhaftes Fischgericht aus Plattfischen und Kräutern der Provinz heraus (dem Schleifischer und dem Ökohof Tuch herzlichen Dank!). Sicherlich der kulinarische Höhepunkt des Aufenthaltes, ohne den kochenden Damen und Herren nahe treten zu wollen: Auch Hollunderküchle, die Gerstenfladen und die Zwiebelhühner in Weinsauce in den Kugeltöpfen waren ausgesprochen lecker! Mein Favorit aber war diesmal das Backofen-Menü! Hier zwei Bilder:

Fischgericht Turmhügelburg

 Brot Turmhügelburg

Da dieser Bericht endlich einmal zu Ende gehen muss und auf die Veröffentlichung wartet, nur noch einige schöne Kleinigkeiten, an denen sich bestimmt alle gerne erinnern: Die Nachtwanderung durch die Hügel von Ostholstein bis zu einem geheimnisvollen See. Auch die “Kampfübungen” mit den Kindern trugen sehr zur Unterhaltung bei. Was ich immer wieder feststelle: Die Zeit geht viel zu schnell vorbei.

Am Ende gab es noch etwas Feierliches. Ein Templer kam und der Altknappe von leider erkrankten Jaegoor, Kai, wurde Ritter. Da waren wir aber schon am Einräumen und schon fast auf der Straße nach Hause. Auch hier ein schönes Bild davon.

Turmhügelburg Ritterschlag

Wir sind wieder zu Hause. Aus den in der Küche gestapelten Kisten und dem Geschirr entströmt noch der Geruch des Holzfeuers … Die Turmhügelburg fehlt uns jetzt schon sehr!

Beteiligte Gruppen der Ottonenzeit mit ggf. Internetseiten

Regenbogen Turmhügelburg

Bis bald !

Turmhügelburg Nachtschau

 

1050 Jahre Zörbig

Dienstag, Mai 31st, 2011

Zörbig 1050

Die Saison 2011 beginnt für uns wirklich sehr langsam. Andere waren schon in Bärnau oder in Dissen oder auf dem Heerbann, aber wir kommen höchstens bis Zörbig, eine kleine Stadt nordöstlich von Halle, die gerade ihre 1050. urkundliche Erwähnung (961 unter Otto I.) feiert. Auch wenn es nur ein “normales” Stadtfest wird, passen wir da ganz gut herein. Und so ist es mir lieber, als an einem künstlich gestalteten historischen Fest teilzunehmen, dass in den meisten Fällen gar nicht historisch ist. Die Ausnahmen bestätigen die Regel. Dann also doch von allem etwas und dazu ein paar Buden mit Bratwurst und Bier. So ist es ein schönes Stadtfest und das passt dann schon. Der Gegenentwurf ist etwas, was ab Himmelfahrt in Dorstadt stattfindet oder was der Uhl an der Ammer in mit Wilhaim 1010 im vergangenen Jahr gemacht haben. Das braucht aber viele gute Darsteller und Konsequenz.

Zörbig war in der Ottonenzeit eine namentlich erwähnte Civitas im Gau Zitici. Die Colodici-Sorben sind von den Sachsen geschlagen worden und durch die ottonische Burgwardordnung bildete sich eine Verteidigungslinie im Osten mit kleinen Burgen und diese umgebenen Dörfer (10 - 20). Das nannte man Burgward, die eigentliche Verteidigungsanlage (evt. im Falle Zörbigs sogar schon ein Steinturm wie in Querfurt) stand im Burgwardhauptort. Dazu mehr hier …. (alter Text aus dem Schülerprojekt). In diesem Fall entstand aus dem Hauptort die Stadt Zörbig.

Wir sind als Ottonen sozusagen der Beginn von Zörbig. Am Sonntag habe ich deswegen im Schloss einen einführenden Vortrag über die Ottonen gehalten und auch Kleidung und Bewaffnung usw. erklärt. Der Vortrag war gut besucht, auch Herr Bürgermeister Rolf Sonnenberger war bei den Zuhörern, und an den Reaktionen und dem Applaus habe ich gemerkt, dass es den Leuten auch gefallen hat. Für so viele interessierte und begeisterte Leute hat sich die Mühe gelohnt. Ich glaube schon, dass an diesem Abend Geschichte lebendig wurde. Herzlichen Dank Zörbig. Wir sehen uns am Samstag zum Festumzug noch einmal wieder.

Euer Isí

Weilheim 1010, Vorbereitung

Montag, September 6th, 2010

Weilheim 1010Jetzt läuft schon alles auf die Vorbereitung zu Weilheim 1010 hinaus. Da gibt es noch einiges zu tun. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich, viele Ottonen wiederzusehen. Da hat sich einiges getan in wenigen Jahren. Das ist nicht zuletzt auch den Uhls zu verdanken. Aber auch allen anderen, die miteinander geschafft und nicht gegeneinander gearbeitet haben. Das müssen wir nämlich nicht mehr haben!

Und jetzt ist es soweit. Ich erinnere mich noch genau, wie Kerstin Uhl davon geredet hat, dass sie 2010 ein ottonisches Lager in Weilheim hat machen wollen. Am Rande haben wir mitbekommen, welche Schwierigkeiten es dabei gab. Aber jetzt ist es soweit. Wir freuen uns schon!

Aber vorher: Noch einige Hinweise vom Uhl zur Veranstaltung:

Ich wünsche allen viel Spass bei der Vorbereitung und auf baldiges Wiedersehen.

Euer Isí

Der Heerbann 2010

Mittwoch, April 28th, 2010

Ein schöneres (Darsteller-)Wochenende konnte man sich nicht vorstellen: Ich war auf dem Herrbann in Berlin-Brandenburg und bin schwer beeindruckt was ein Internes Treffen schaffen kann. Es waren insgesamt 530 Teilnehmer vor Ort. Workshops, an denen man sich beteiligen und Neues lernen konnte, waren reichlich vorhanden. Ich habe einen Böttcherkurs gemacht und Andreas war auch noch fleißiger. Er hat noch einen Schmiedekurs belegt. Die Kämpfer (z.B. unsere Liudolfinger Mannen) waren schwer am Schuften und mit sehr viel Freude dabei. Das Bild, das mir in Erinnerung bleiben wird, ist,  als sie zuletzt auf einander zu stürmten und alle Waffen fallen ließen und sich knuddelten. Ich war auch sehr von manchen Darstellern beeindruckt: Mit welcher Toleranz sie dort miteinander umgingen.

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Das hat es für uns zu einer sehr angenehmen Veranstaltung gemacht.  Ich möchte nächstes Jahr wieder hin.
Wir haben dort viele Freunde und Bekannte wiedergetroffen.

Wir hatten eigentlich bereits beim diesjährigen Heerbann bereits vor, ein ottonisches Lager mit möglichst vielen Ottonendarstellern zu organisieren. Das hat leider aus unterschiedlichen Gründen nicht geklappt. Ich möchte gern versuchen, diesen “Ottonenteil” des Heerbanns im nächsten Jahr noch einmal zu planen. Vielleicht haben dann mehr von uns Zeit und Lust.

Weitere Fotos vom Fotofloh,  Videos vom Schwertorden bei Youtube.logo010g.jpgEuer Maic

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Auf zum Heerbann

Mittwoch, März 31st, 2010

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Der IV. Heerbann 2010 findet am 24-25.04.2010 in Bruchmühle bei Berlin statt.

Von uns werden teilnehmen:

Ich hoffe, es wird ein so schönes Treffen wie im vorherigen Jahr. Diesmal ist sogar für abendliche Erholung bei angenehmer Plantscherei gedacht, denn die Zuberwölfin stellt ihre Badezuber auf. Viel Spass nicht nur beim Baden …

Vom Schleudern noch folgendes. Die Reise von Jaegoor verlief sehr erfolgreich. Die Kollegen auf dem Balearen haben sogar einen kleinen Bericht verfaßt, wer des balearischen Katalanisch mächtig ist, hier bitte weiterlesen…

Außerdem gibt es Jaegoors erstes Schleuderervideo bei Youtube…

logo010g.jpg  Bis bald und frohe Ostern, der Isí

Winterklausur

Mittwoch, Januar 20th, 2010

Jetzt startet auch endlich die Ottonenzeit wieder ins Jahr. In unserem Forum findet nach wie vor guter Austausch statt. Darüber freue ich mich sehr. Immerhin geht das Projekt Ottonenzeit nun ins 10 Jahr. Das ist schon einen kleinen unauthentischen Sekt wert.

Austausch wird auch in Lindstedt bei unserer Winterklausur stattfinden. Programm und Informationen dazu finden sich hier … Ich bitte um Verständnis, dass nicht jeder spontan dort teilnehmen kann, da eine interne Veranstaltung, bitte vorher anmelden, wenn Interesse besteht.

Das große ottonische Event wird dieses Jahr in Bayern stattfinden und vom Uhl organisiert. Inzwischen gibt es das  das Festprogramm zu 1000 Jahre Weilheim auch als *.pdf im Internet anzuschauen. Das Ottonenlager wird nur ein Programmpunkt sein, für uns selbstverständlich der Wichtigste, hier mehr zu Weilheim…

Herzliche Grüße aus der Ottonenzeit Euer To.

Winterklausur, Termine und Schleudererecke

Freitag, November 13th, 2009

Jetzt steht es fest, wir werden mit Vereinsleuten und Freunden eine Winterklausur abhalten.  Hier dazu mehr …

Weitere Termine und Veranstaltungen wurden von mir ergänzt. Der Höhepunkt und Abschluss wird sicher das Fest in Weilheim werden, hier zu den Terminen …

Einiges an der alten Ottonenzeit wird jetzt wieder umgebaut und hier in den Blog verlagert, dazu gehören die Schleudererecke, die Vorstellung unserer Darstellerfreunde und Vorstellung von ottonischen Orten. Aber gemach.  Das ottonische Reich ist auch nicht in einer Nacht entstanden…

Bis es wieder Tag wird, Euer To.

Termine und Fotos

Freitag, September 25th, 2009

Termine stehen in Zukunft hier auf den Seiten und zwar hier…

Ich reiche auch die Fotogalerie von Großleinungen nach, die Fotos sind hier …

Euer To.

Turmhügelburg, Tag des offenen Denkmals und Saisonende 2009

Montag, September 14th, 2009

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In der letzten Juliwoche waren wir zusammen mit dem Wolfsbanner, Freunden des Wolfsbanners, Maic und Snorri auf der Turmhügelburg Lütjenburg. Da ich noch vorhabe, einen Artikel im Chronico zu schreiben, deshalb nur hier ganz kurz unsere Eindrücketurmh2.JPG: Die Anlage der Turmhügelburg gefiel mir gut, von der Anlage sehr kompakt, wie auf dem Foto (”Dorfstraße”) zu sehen. Mit viel Liebe zum Detail und so angenähert um die Kernzeit (13. Jahrhundert) wie möglich. Die Belegtreue führt jedoch zum größten Kritikpunkt, die zeitliche Streuung der Gebäuderekos v. 11. bis zum 15. Jahrhundert. Dennoch wirkt das Ensemble einheitlich. Es gibt Motte mit Wassergraben, eine Kapelle, das Ritterhaus, Schmiede, großes Wirtschaftsgebäude,, Wohn- und Stallgebäude, Speicher, Backhaus und Brunnen. Besonderen Anklang fand bei mir, das in dieser Anlage umgesetzte Konzept eines “Lebendigen Museums”, d.h. Darsteller werden nicht nur zu Veranstaltungen herangeholt, sondern turmh3.JPGkönnen das ganze Jahr über das Gelände im Rahmen der Nutzungsordnung “buchen”. In der wunderschönen Anlage, mit den netten “Mitbewohnern, der tollen Orga. (Danke Lis, Torsten und Herr Eller) und den sehr interessierten Museumsbesuchern hat uns dieser “Mittelalterurlaub” viel Spass gemacht. Weitere Fotos von den Belebungen auf der Turmhügelburg hier …

Zum Tag des offenen Denkmals haben wir ein kleines ottonenzeitliches Lager auf dem Rittergut Großleinungen organisiert. Es waren Sachsen, Ottonen und Wikinger da. Es wurde gefärbt, Bronze gegossen und Textiles hergestellt. Ganz herzlichen denken wir der Von der Ropp-Crammschen Verwaltung und Kathrin Seiferin für die Verköstigung. Es war ein ruhiges und gemütliches Lager mit viel Sonnenschein am Samstag und leider einen sehr zeitigen Aufbruch durch die Schauer bedingt am Sonntag. Da konnten Annette und ich das erste Mal dieses Jahr unser Zelt aufbauen und gleich wurde es nass !  Erst einmal hat es uns in Großleinunngen gut gefallen und wir werden darüber noch reden müssen, ob wir uns dort künftig engagieren wollen oder können. Das nächste Jahr ist schon ganz schön voll!

Das war schon unser Saisonende 2009. Jetzt kommen nur noch einige kleinere Sachen wie zwei Vorträge. Wir werden uns gegenseitig besuchen und Ausstellungen besichtigen. Ich hoffe, dass wir im Winter ein Nähwochenende hinbekommen. Ich freue mich auf erneute Besuche in der Bibliothek mit interessanten Recherchen.

Allen einen schönen Herbst, Euer To.

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