Heerbann in Berlin-Brandenburg

Wie soll ich meine Eindrücke vom Heerbann in Berlin Brandenburg schildern ? Es war ein berlin-brandenburgisches Treffen, dass wurde auch schon durch die Dominanz des dementsprechenden Dialektes klar, aber es waren auch viele Gruppen aus angrenzenden Bundesländern da. Als Orga. fungierten Odo und seine Berliner Templer. Sie haben eine Supersache hingelegt.  Laut Aussagen von Odo waren über400 Teilnehmer da.  Überfüllt wirkte es dennoch nicht. Es war genug (schöner) Platz für alle zum Lagern da und es blieb dennoch genug Raum für eine „Arena“ und mehr. Der Sanitärbereich bestand aus Dixies und Gartenschläuchen: o.k, kann mal mit leben. Es gab keine Besucher, jedenfalls nicht off., und das war durchaus so gewollt. Es war ein internes Lager. Wer sich dennoch dorthin verirrte, wurde aber anscheinend auch nicht rausgeworfen.  Auf den Fotos ist das Fehlen von Besuchern auf jeden Fall wohltuend zu bemerken.  Ich hatte bislang immer große Vorurteile gegen interne Lager,  aber die sind hier fast restlos vom Tisch gewischt worden. Und die Teilnehmerzahl spricht immerhin auch Bände!

Ein Grund (zusätzlich zur Begegnung und dem gegenseitigen Kennenlernen) waren die Workshops. Hier war natürlich der Schwerpunkt das Training und die Kämpferei. Aber auch Jaegoors Schleudererworkshop (Flechten und Schleuderschießen) war gut besucht. Wir waren erstaunt, wie lange die Teilnehmer an der Sache dran blieben. Über den Besuch der anderen Workshops bin ich nicht informiert.  Auf der Heerbannseite sind sie alle noch aufgeführt.

Ach ja, die Schlacht: Es war das Training zum Teil interessanter zu beobachten als das anschließende Gefecht. Woran es lag, dass die „rote“ Wikiseite stets gewonnen hat, kann ich jetzt nicht genau sagen. Es gab da wohl einige Bogenschützen und Speerwerfer und sie waren insgesamt wohl auch mehr, was sich an den Flanken der Schildwälle bemerkbar machte. Es war bald langweilig zuzuschauen, den Jungs (und Mädels) hat es allerdings sichtbar Spaß gemacht. Und das ist das Wichtigste! Nächstes Jahr sollten wir uns als Schleuderer mit anmelden.

„Unser Zelt“ lag in der „Rue de Odo“, verkehrsgünstig. Der Heerbann nahm mich durch die Unaufgeregtheit und Gelassenheit der Teilnehmer, der guten Orga. von Odo, der tollen Stimmung und dem schönen Gelände (für die Strommasten kann keiner was) für sich ein.  Es war eine tolle VA und eine gute Gelegenheit für unseren Verein, etwas zu machen.

Meine Fotos vom Heerbann

Die Fotos vom Fotofloh

Ulis Fotos

Ein Video von der Schlacht

Euer Torsten